2016 wurde in Nordtirol erstmals eine isolierte Eiablage an einem Autobahnrastplatz in Fahrtrichtung Norden festgestellt, wo sich allerdings die asiatische Tigermücke nicht weiter niederließ. 2017 erfolgte im Unterinntal erstmals eine Reihe von Eiablagen mit teilweise erheblicher Gelegezahl. Dies ist weiterhin kein Hinweis auf die Etablierung der Tigermücke in Nordtirol. „Aber die Verteilung der Fundorte sowie der Zeitpunkt des Auftretens schließen eine anlaufende Sesshaftwerdung nicht aus. Keine der Mücken in Tirol gilt als mit für den Menschen krankmachende Viren infiziert. Die seit 2016 laufenden Untersuchungen des Landes Tirol werden im kommenden Jahr zeigen, ob sich der Bestand tatsächlich halten kann“, berichtet Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber.