Seit 2004 haben die ersten Schulen Partnerschaften mit dem Nationalpark Hohe Tauern. Diesen Sommer hat Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe (Grüne) gemeinsam mit Direktorin Michaela Troger die Partnerschaft mit dem Bildungszentrum Kals am Großglockner verlängert. Im Bildungszentrum Kals am Großglockner bilden die Volksschulklassen (VS), die Mittelschulklassen (MS), eine Bläsergruppe mit Schülern der VS- und NMS-Klassen, der Kindergarten und die Spielgruppe eine Einheit. "Aufgrund der positiven Rückmeldung nach den ersten vier Jahren konnte die Partnerschaft mit dem Bildungszentrum Kals nun unbefristet verlängert werden", sagt Felipe.

In den Partnerschulen werden nationalparkbezogene Themen verstärkt in den regulären Unterricht aufgenommen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Schülerinnen und Schüler ein fundiertes Wissen über die ökologischen, ökonomischen und sozialen Zusammenhänge in der Nationalparkregion erwerben. Projektbezogene Veranstaltungen an den Schulen, wie die Swarovski Wasserschule, die Verbund Klimaschule des Nationalpark Hohe Tauern oder das Ja!Natürlich Nachhaltigkeitsmodul, werden dafür ebenso durchgeführt wie Führungen und Exkursionen mit Nationalpark-Rangern.

2004 wurden die ersten Partnerschaften mit den Volksschulen der Osttiroler Nationalpark-Gemeinden geschlossen. Seitdem unterzeichneten weitere Schulen das Partnerschaftsabkommen mit dem Nationalpark. Inzwischen werden 17 Schulen mit 111 Klassen und rund 2100 Schülerinnen und Schülern betreut – von den Volksschulen bis zum Gymnasium.