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Adventkranz, made in OsttirolFloristen hoffen vergebens auf Solidarität

Die Osttiroler Floristen trifft der Lockdown wieder hart. Fast jeder Supermarkt verkauft Adventkränze. Ihre Hoffnung: Online-Shops.

Andrea van der Woude, Lisa Strasser und Maria Trupp
Andrea van der Woude, Lisa Strasser und Maria Trupp © Nicole Kari
 

In Gold und Rot getaucht sind die großen Ausstellungsflächen im Betrieb von Gert van der Woude in Lienz. Überall glitzert und funkelt es. Genießen kann die vorweihnachtliche Pracht niemand. Betreten verboten. Auch im zweiten Lockdown gehen in den Blumengeschäften und gewerblichen Gärtnereien die Lichter aus. Die Weihnachtsware ist geordert, die Gestecke und Kränze gebunden, aber die Kunden fehlen. „Wir haben ein Abholservice für Bestellungen eingerichtet. Das wird aber leider noch nicht gut angenommen“, erzählt Andrea van der Woude. Kein Wunder: Nur wenige Meter weiter verkaufen die großen Supermärkte Adventdekorationen zu Diskontpreisen. Fairness sieht anders aus.

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