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498 Euro Strafe"Salvini-Dekret" wurde Wahl-Osttiroler zum Verhängnis

Die LZ-Nummerntafel wurde dem Mann, der in Sillian lebt, zum Verhängnis. Die Änderungen in der Straßenverkehrsordnung könnten auch Österreicher treffen.

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Die italienischen Straßenpolizei schaut derzeit bei Autos mit ausländischen Kennzeichen genau hin
Die italienischen Straßenpolizei schaut derzeit bei Autos mit ausländischen Kennzeichen genau hin © KLZ/Markus Traussnig
 

"Es ist die Spitze des Eisberges“, sagt Doris Pescosta. Die Anwältin vertritt einen aus Südtirol stammenden Sillianer, der in der vergangenen Woche von der italienischen Straßenpolizei „gefilzt“ wurde. Der Mann, wohnhaft und beschäftigt in Osttirol, wurde in Klausen an der Autobahn angehalten – seitdem ist er um knapp 500 Euro ärmer und hat kein Auto mehr. Sein Privatauto wurde beschlagnahmt. Aufgedeckt hat den Fall die „Neue Südtiroler Tageszeitung“. Zum Hintergrund: Matteo Salvini, Italiens Innenminister, hat im Jahr 2018 ein Sicherheitsdekret verabschiedet. Hauptsächlich geht es darin um Verschärfungen im Asylbereich. Es beinhaltet auch eine folgenschwere Bestimmung für Autofahrer. Italiener dürfen in Italien nur mehr mit Autos fahren, die eine italienische „Targa“ haben. Ausgenommen sind Firmenautos, wenn die Firma keinen Sitz in Italien hat und Mietautos, wenn die Vermietungsgesellschaft keinen Sitz in Italien hat.

Kommentare (4)

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100Hallo
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Enteignung

Den arbeitenden Autofahrer kann man ja, ohne mit der Wimper zu zucken, enteignen und strafen. Ist ja für die Polizei leichter als Asylanten zu kontrollieren.

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GordonKelz
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WENN....

...man wollte ,ist diese Farce mit einem Federstrich zu lösen....WILL MAN ?
Gordon Kelz

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romagnolo
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Vereintes Europa?

Soweit waren wir wohl noch nie entfernt.

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levis555
3
1
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Vereintes Europa ?

Das ist wohl das Letzte, was die rechten Parteien wollen...

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