Single MaltNeuer Osttiroler Whisky macht sich rar: Es gibt nur 1038 Flaschen

Der erste „Rauchkofel Single Malt Whisky“ ist fertig. Bei einer kleinen Feier wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt. Limitierte Auflage.

Johannes und Florian Kuenz
Johannes und Florian Kuenz © KLZ/Egger
 

Etwa 400 Jahre gibt es den Kuenzhof in Dölsach. In den vergangenen drei Jahren der Hofgeschichte wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen. Wo einst Rinder und Kälber standen, wurde am Freitagabend der erste Whisky des Hauses vorgestellt, der „Rauchkofel Single Malt Whisky“.

Ein langer Prozess steckt dahinter: Der Getreidebrand wurde zuerst zwölf Monate in neuen Holzfässern gelagert, später in gebrauchten Sherry-Fässern, aus Portugal. Abgefüllt wurden jetzt einmal drei Fässer. Deshalb ist die erste Auflage auf exakt 1038 Flaschen limitiert. Wie der erste Whisky von Kuenz schmeckt? „In der Nase haben wir ein schönes Aroma von getrockneten Früchten. Wir haben eine Honigsüße, die für viele überraschend kommt. Am Gaumen gibt es dann ein schönes Spiel aus Sherry und Zartbitterschokolade“, beschreibt ihn Florian Kuenz.

Herzensangelegenheit

Er hat das Produkt gemeinsam mit seinem Bruder Johannes vorgestellt. „Bei uns ist es Tradition, dass jede Generation etwas Neues macht“, so Johannes Kuenz. Laut den Brüdern lassen sich mit dem Whisky keine schnelle Gewinne machen. „Es ist eine Herzensangelegenheit“, sagen sie. Der halbe Liter kostet knapp 50 Euro. Viele Flaschen der Erstabfüllung sind allerdings schon weg.

Übrigens: Einen Osttiroler Whisky gibt es noch. Jenen von Friedl Webhofer aus Gaimberg.

Hochprozentiges von der Brennerei Kuenz
Hochprozentiges von der Brennerei Kuenz Foto © KLZ/Egger

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