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Altes Handwerk

Säcklermeisterin Margit Leeb plaudert mit Arnulf Prasch

Sie sind Meister ihres Handwerks und überzeugt, dass ihre Produkte Zukunft haben. Eine ORF-Kärnten Produktion, die in der Sendereihe „Unterwegs in Österreich“ holt am 16. April Handwerker vor den Vorhang.

Kameramann Heribert Senegacnik und Arnulf Prasch besuchen Margit Leeb in ihrer Werkstatt © ORF/KK
 

In der Reihe "Unterwegs in Österreich" wird am Samstag, 16. April, ein Beitrag wiederholt (ORF 2, 16.30 Uhr), der alte Handwerkskunst portraitiert. Gottfried Stöckl ist Lebzelter, Wachszieher, Metsieder und Konditor in Bleiburg und hat sogar ein kleines Wachszieher-Museum eingerichtet. Ein Besuch in seiner Konditorei ist ein Ausflug in die Geschichte und auch eine Begegnung mit der Kunst.

In Knappenberg im Görtschitztal betreibt Rupert Leikam, der letzte Zinngießer-Meister Österreichs, seine Werkstatt. Sohn Thomas hat bei ihm gelernt, ist Geselle und möchte auch den Betrieb seines Vaters weiterführen. Erst vor einem Jahr hat Christoph Rossmann seine Meisterprüfung als Schmied bestanden. Er arbeitet im Betrieb seines Onkels in St. Veit an der Glan und seine Spezialität sind Dessous aus Schmiedeeisen.

TV-TIPP

Dokumentation: „Altes Handwerk“ – Tradition mit Zukunft
Gestaltung: Arnulf Prasch
Kamera: Heribert Senegacnik
Ton: Robert Lachowitz
Schnitt und Tonmischung: Andreas Kelich
Produktion: ORF Kärnten © 2015
Sendetermin: Unterwegs in Österreich, 16. April 2016, 16.30 Uhr, ORF 2

 

Hoch über dem Millstätter See lebt und arbeitet Margit Leeb, die einzige Säckler-Meisterin Kärntens. Sie erzeugt Bekleidung aus Leder und kann ihren Beruf in den eigenen vier Wänden ausüben. Auf Maßschuhe hat sich  Schuhmachermeister Ernst Knapp spezialisiert. Er arbeitet mittlerweile in der Werkstatt in Metnitz für Kundschaft aus ganz Europa.

Auch Josef Kollmann lebt und arbeitet in Metnitz. Er ist der letzte Hutmacher Kärntens. Kollmann leidet unter der Konkurrenz aus Billiglohnländern, gibt aber nicht auf. Schließlich besucht Gestalter Arnulf Prasch mit seinem Team noch eine private Hand-Ziegelei in Grafenstein, in der Sarah Falkinger und Mario Schmid mit einfachsten Mitteln die „Grafensteiner Platte“, einen Bodenziegel, herstellen.

Ein einfühlsamer Film über Berufsgruppen, die eigentlich vom „Aussterben“ bedroht wären, würde es nicht Menschen geben, die an ihren Traum glauben und der modernen Technik die Stirn bieten.

 

 

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