Millstatt

An der Liebe führt kein Weg vorbei: Sentiero dell' Amore vorgestellt

Zuwachs für das touristische Produkt "Berg- und Seeberührungen" in der Region Millstättter See: Der Weg der der Liebe (Sentiero dell' Amore) lädt ein, die Zeit zu zweit auf der Millstätter Alm zu genießen.

Weg der Liebe wurde bei der Alexanderhütte hoch über dem Millstätter See vorgestellt © (c) Rie-Press Pressefoto
 

Sieben Millstätter-See-Bänke aus der Werkstatt von Paul Warum in Radenthein, eine „Wall of Love“ bei der Alexanderhütte von Franz Galabischnig, eine leidenschaftliche Produktentwicklerin namens Maria Wilhelm und der Schweizer Szenograf Roger Aeschbach für die Konzeptentwicklung – das sind die Zutaten für den Weg der Liebe oder Sentiero dell’ Amore auf der Millstätter Alm.

Alpe-Adria-Region

„Für die italienische Variante des Namens haben wir uns bewusst entschieden. Zum einen liegt unser neuestes Kind der Reihe Berg- und Seeberührungen auf dem Alpe-Adria-Weg, zum anderen wollen wir die Erinnerung wachhalten, dass wir in einer Grenzregion liegen. Es ist eine Hommage an die Alpe-Adria-Region“, erzählte Maria Wilhelm, Geschäftsführerin der Millstättter See Tourismus GmbH, bei der Präsentation auf der Alexanderalm hoch über dem See. Hier startet der Sentiero dell’ Amore und hier erwartet die Wanderer auch die „Wall of Love“, wo sich jeder, der es möchte, mit einem persönlichen Statement verewigen kann. Dann kann der „Weg der Liebe“ ganz gemütlich beschritten werden, sieben Plätze der Zweisamkeit mit je einer Millstätter-See-Bank, einer speziellen Frage zum Thema Liebe und einem Buch der Liebe erwarten die Wanderer.

Jeder schreibt mit

„Wir geben das Thema und einen Teil der Geschichte vor. Jeder Besucher, jeder Wanderer schreibt einen Teil der Geschichte weiter. Daraus ergibt sich eine Installation, die ohne Übermöblierung in der Landschaft auskommt, dafür aber nachhaltige Erlebnisse mitgibt“, erklärte Roger Aeschbach, Szenograf aus Basel (Schweiz). Die Millstätter See-Bänke, welche für die Zweisamkeit an dem Weg der Liebe an wunderschönen Aussichtspunkten platziert wurden, stammen aus der Werkstatt von Tischlermeister Paul Warum in Radenthein. Jedes Möbel ist mit einer Buch-Lade und einer Ablage ausgestattet. Für den Sentiero dell’ Amore wurden 54.000 Euro investiert, das Projekt ist EU-kofinanziert.

ANDREA STEINER

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