Nach dem Wolfsangriff auf dem Hochwipfel in Kirchbach im Gailtal werden Maßnahmen gesetzt. Das Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs soll heute noch einen Not-Nachtpferch errichten, doch ob das was nützt ist fraglich. Dass es jetzt im Gailtal zu Schafsrissen durch den Wolf gekommen ist, überrascht unter Experten niemanden. "Risse werden immer wieder vorkommen, sie werden aber, im Interesse der Viehbesitzer, seitens der Sachverständigen der Landesregierung und Jägerschaft höchst professionell abgehandelt", sagt Bezirksjägermeister Bruno Maurer. Am Wochenende hat ein Wolf im Gipfelbereich des Hochwipfels bei Kirchbach drei Mutterschafe und vier Lämmer und in der Nacht auf Dienstag zwei weitere Mutterschafe gerissen. Am Dienstag direkt neben der Praktikantin des Bauern, die mit ihm in der Nacht "Wolfswache" gehalten hat. "Der kommt so nahe und man merkt das nicht", sagt Bio-Bauer Martin Martin.