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SpittalRathausmarkt startet in die zweite Bauphase

Das Projekt Rathausmarkt geht im Frühjahr in die letzte Bauphase. Es entstehen weitere 18 Wohnungen, Büros und Gewerbeflächen.

Die Spittaler Innenstadt im Bereich der Umfahrer-Häuser erhält mit dem Projekt eine Glanzpolitur © KK/REGGER
 

Die Weichen sind gestellt. Am Mittwoch ging die Bauverhandlung für die zweite und letzte Baustufe des Rathausmarkts im Spittaler Zentrum über die Bühne. „Es gibt grünes Licht“, freut sich Bauherr Hermann Regger. Sobald es die Witterungsverhältnisse im kommenden Jahr zulassen, wird losgelegt.

Der Unternehmer plant die Errichtung von weiteren 18 Wohnungen sowie Büros und Geschäftsflächen mit einem Flächenausmaß von 3000 Quadratmetern. Wohnungen wie auch Geschäftsräume können gekauft oder gemietet werden. Das Erscheinungsbild des Platzes wird komplett umgekrempelt, was auch Abbrucharbeiten nach sich zieht. Die Jugendlichen des Jugendservicezentrums (Juse) in der Bernhardtgasse und ihre Betreuer packen bereits ihre Koffer (mehr dazu am Ende des Berichtes). Das Gebäude, in dem das Jugendservicezentrum untergebracht ist, hat der Immobilienkonzern von der Stadt Spittal abgekauft. Es wird dem Großprojekt weichen. „Mit dem Abbruch warten wir noch. Wann weitergebaut werden kann, ist nämlich stark witterungsabhängig. Die Baustelle zu lange offenzulassen stellt ein Gefahrenpotenzial dar“, erklärt Regger.

Regger zieht in neues Büro

Die unter Denkmalschutz gestellten Umfahrer-Häuser sind in das Konzept eingebunden. „Die Revitalisierung erfolgt nach den Vorgaben des Bundesdenkmalamts“, versichert Regger. Im Umfahrer-Haus, das ehemals eine Tischlerei war, sollen sich im Erdgeschoß Geschäfte ansiedeln, in den oberen Etagen Büros. In das kleine Umfahrer-Haus wird Regger selbst mit seinem Immobilienbüro und sechs Mitarbeitern einziehen. Bis Frühjahr 2020 sollen die Bauarbeiten beendet sein.

Die erste Baustufe ist bis spätestens Herbst des kommenden Jahres unter Dach und Fach. „Wir haben in der ersten Baustufe noch fünf Geschäftseinheiten und fünf Wohnungen zu vergeben“, so Regger weiter.
Bei der Begrünung der Flächen rund um den Rathausmarkt muss sich die Stadtgemeinde gleichermaßen einbringen. Und zwar dort, wo es um öffentlichen Grund geht. Zum Thema Platzgestaltung hat es im Vorfeld einen Architektenwettbewerb gegeben. Die Umsetzung des Siegerprojektes ist natürlich nicht bindend. Derzeit werde die Ausschreibung für die Gestaltung ausgearbeitet, heißt es seitens der Stadtgemeinde.

Jugendliche siedeln um

Abriss. Mit Frühjahr 2019 geht das Projekt Rathausmarkt in die zweite Baustufe. Das Jugendservicezentrum (Juse) in der Bernhardtgasse wird dann abgerissen. Deswegen müssen die Jugendlichen umziehen. Vorübergehend hat sich das Juse im Carl-Wurmb-Weg 2 eingemietet.
Barrierefrei. „Mit der Nähe zu den Schulen und zum Bahnhof haben wir eine gute Lösung gefunden. Es ist nicht so leicht, eine Immobilie mit Garten und Barrierefreiheit in der Stadt zu finden“, schildert Sozialreferent Andreas Unterrieder. Es hätte seitens der Stadt keine Immobilie bereitgestellt werden können, die den Anforderungen entsprochen hätte, betont Immobilienreferent Peter Neuwirth.
Flohmarkt. Heute, Freitag, von 14 bis 17 Uhr werden im Juse in der Bernhardtgasse Möbel, Spielzeug, Bücher und Elektrokleingeräte, die beim Umzug nicht mitgenommen werden, gegen eine freiwillige Spende abgegeben. Ab Montag nimmt das Juse bereits am neuen Standort im Carl-Wurmb-Weg den Betrieb auf.

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