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WeissenseeWarum der Naturpark Tourismus und Politik prägt

Aktuelles Winterprogramm des Naturparks Weißensee setzt auf magische Momente – wie Sternlan schaun oder Eistauchen.

Mit oder ohne Schneeschuhe magisch – der Sternenhimmel über dem Weißensee © Weissensee/Michael Stabentheiner
 

Unberührte Natur und Tourismus unter einen Hut zu bringen, ist nicht so einfach. „Doch uns gelingt das ganz gut“, sind die Verantwortlichen des Naturpark Weißensee mit Vorsitzenden, Vizebürgermeister Franz Schier überzeugt. Das aktuelle Winterangebot zeigt wieder, dass die Natur der eigentliche Star ist.

Das Ski- und Langlaufangebot steht in den Startlöchern und die Natureisfläche am See wird wohl wieder nicht nur Holländische Gäste locken. Die Naturparkverantwortlichen haben aber auch schon „schneefreie“ Angebote. „Sternlan schaun zum Beispiel. Bei dieser Wanderung genießt man die klaren Winternächte bei einer Frigga auf der Naggler Alm. Wir erzählen immer auch viel Interessantes. Es werden also nicht nur die Beine, sondern auch der Geist gefordert“, sagen die Ranger Petra Kranabether und Robert Röbl. „Abenteuer gibt es am schönen Ostufer beim Eistauchen. Das stört aber die Tiere nicht, die man auch im Winter beobachten kann“, sagt Stockenbois Vizebürgermeister Markus Ressi. „Durch den Naturpark sind unsere Gemeinden zusammengerückt“, betont Schier. 2019 soll der Wanderweg zwischen West- und Ostufer besser ausgebaut werden.
Tourismusverbandsobfrau Almut Knaller sieht im Naturpark eine prägende Kraft, die sich nicht nur auf den Tourismus auswirkt. „Wir haben auch ein breites Angebot für Schulen. Die Kinder wachsen mit der Natur auf und sehen jetzt schon viele Dinge, die wir uns erst mühsam aneignen müssen“, sagt Knaller.

Alpenpokal

Eisstock-Wettbewerb. Der
internationale Alpenpokal am Weißensee messen sich die Besten des Stocksports. Am
19. und 20. Jänner treten die Eisschützen am See gegeneinander an. Es gibt noch Restplätze. Anmeldung: Tel. (047 13) 22 20.

„Naturschutz muss gelebt und nicht verordnet werden“, stimmt ihr Helmut Winkler als Vertreter der Landwirtschaft zu. „Auch die Betriebe tragen dazu bei. So werden in Nicht-Naturpark-Betrieben regionale Produkte dargebracht“, lobt Knaller. Gäste erleben den Weißensee so besonders nachhaltig. Das gesamte Winterprogramm ist unter www.weissensee.com zu finden.

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