AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Mangel an BeweisenStaatsanwalt stellt Ermittlungen gegen Spittals Bürgermeister ein

Untreue, Amtsmissbrauch und Ausnutzung einer Amtsstellung wurde Gerhard Pirih (SPÖ) vorgeworfen. Eineinhalb Jahre wurde ermittelt, jetzt wurde das Verfahren auch aus Beweisgründen eingestellt.

"Alle Beschuldigungen gegen mich waren haltlos", sagt Gerhard Pirih © Stöflin
 

Die Vorwürfe gegen ihn waren schwer, umso größer dürfte jetzt bei  Gerhard Pirih (SPÖ) die Erleichterung sein. Die Staatsanwaltschaft (StA) Klagenfurt hat alle Ermittlungen gegen den Bürgermeister von Spittal eingestellt. "Aus Beweisgründen und aus tatsächlichen Gründen", sagt StA-Sprecherin Tina Frimmel-Hesse.

Gegen Pirih war seit Anfang 2017 wegen des Verdachts der Untreue, des Amtsmissbrauchs und der Ausnutzung einer Amtsstellung ermittelt worden. Es ging um angebliche Unregelmäßigkeiten bei der Verpachtung des Cafes in der Sporthalle und des Restaurants in der Drautalperle sowie um mutmaßliche Mängel bei Ausschreibung und Verkauf der Umfahrer-Häuser und den vorzeitigen Baubeginn des Einkaufszentrums Kulmax. "Wovon ich immer überzeugt war, wurde nun von der Staatsanwaltschaft bestätigt: Sämtliche anonym erhobenen Beschuldigungen gegen mich haben sich als haltlos erwiesen", lässt Pirih in einer schriftlichen Stellungnahme über seinen Rechtsanwalt Helmut Gruber ausrichten.

"Haltlose Anschuldigungen"

Dass Kritik bei der Arbeit als Bürgermeister nicht ausbleibe, sei für ihn, Pirih, verständlich. "Wofür ich kein Verständnis habe, sind anonyme Anschuldigungen, schon gar nicht aus den Reihen politischer Mitbewerber, die nur dazu dienen, mich, mein Team und unsere Arbeit für Spittal durch haltlose Anschuldigungen in Misskredit bringen zu wollen. Zumal derartige haltlose Anzeigen ja auch an meiner Familie nicht spurlos vorübergehen."

Außer gegen Pirih hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen auch gegen sieben weitere Beschuldigte, einen unbekannten Täter und vier Verdächtige eingestellt.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren