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SpittalBau des Jugendzentrums wackelt

Spittal wird zur „familienfreundlichen Gemeinde“ und soll für Jugendliche attraktiv werden. Bau des Jugendzentrums auf dem alten Hallenbad-Areal wackelt aber wegen der Finanzierung noch immer.

Alle öffentlichen Kinderspielplätze in Spittal sollen zu rauchfreien Zonen erklärt werden © Nicole Kari
 

Defizite aufzeigen und etwas dagegen tun. So lautet der Auftrag einer Arbeitsgruppe bestehend aus Gemeindemandataren, Unternehmern, Pädagogen und Schülern (siehe Infokasten unten). Ziel ist es, mehr Lebensqualität für junge Menschen in die Stadt Spittal zu bringen. Das beantragte Gütesiegel „familienfreundliche Gemeinde“, das vom Bundesministerium vergeben wird, soll dafür einen Stein ins Rollen bringen. Was sich die Jugend wünscht, ist der Bau eines Jugendzentrums am alten Hallenbad-Areal. Seit Jahren gibt es Willensbeteuerungen, aber es spießt sich an der Finanzierung. „Wenn die Jugend uns nichts wert ist, werden wir auf Dauer verlieren“, sagt Vizebürgermeister und Sozialreferent Andreas Unterrieder.

Der Bau des Jugendzentrums mit Skatepark und Boulderhalle ist deshalb im Maßnahmenplan für die Evaluierung zur familienfreundlichen Gemeinde enthalten. Ein Grundsatzbeschluss dazu wurde im Gemeinderat mehrheitlich getroffen. „Die Finanzierung wird kompliziert. Aber es geht darum, einen Prozess in Gang zu setzen“, betont Unterrieder.

Planung für neues Jugendzentrum läuft

Derzeit laufen Kostenschätzung und Planung unter Einbindung der Naturfreunde Spittal und des Skatevereins „Pusher“. „Es gibt in Spittal keinen öffentlichen, frei zugänglichen Sportplatz für die Jugend. Dass fix gebaut wird, ist noch immer nicht sicher“, sagt Pusher-Obmann Armin Egger. Details zum Projektstand gibt es nicht, denn man wolle das Endergebnis präsentieren, erklärt der Sozialreferent.

Ein Termin ist aber fix: Am 29. November ist die Zertifikatsverleihung. Binnen drei Jahren müssen dann mindestens drei der elf definierten Ziele umgesetzt werden. Sieht man die Maßnahmenliste durch, sollte das keine Herausforderung sein: unter anderem geht es um den Ausbau der Kinderbetreuung, rauchfreie Kinderspielplätze, Maßnahmen für ein innerstädtisches Radwegenetz, ein sauberes Stadtbild sowie gratis Wlan im Spittaler Stadtpark, was zur Freude der Jugend sogar noch heuer kommen soll.

Familienfreundliche Gemeinde Spittal

Arbeitsgruppe. Vizebürgermeister Andreas Unterrieder, Stadträte Christoph Staudacher und Ina Rauter, Gemeinderäte Andrea Oberhuber, Franz Ottacher, Barbara Samobor, Lukas Gradnitzer, Nadja Seebacher, Hermann Bärntatz, Pädagoge Christian Petautschnig als Projektbeauftragter sowie Ewald Lerch, Arno Klausner, Katja Carr-Krainz, Jolanda Onic, Christa Hilweg-Wollte, Ulrike Milachowski, Irmgard Linder, Sepp Pfeiffer, Ines Stockhammer, Fabienne Steiner und Marina Rupnik.

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