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Hermagor79-jähriger Bergsteiger stürzte bei Klettertour 30 Meter in den Tod

Jener Bergsteiger aus Velden, der am Montag auf dem Trogkofel vermisst wurde, konnte am Dienstag nur noch tot geborgen werden.

Hier wurde der Mann vom Team des Polizeihubschraubers gefunden
Hier wurde der Mann vom Team des Polizeihubschraubers gefunden © Flugeinsatzstelle Klagenfurt
 

Die nächtliche Suchaktion nach einem vermissten Bergsteiger, die am späten Montagabend gestartet und am Dienstag in der Früh fortgesetzt wurde, fand ein trauriges Ende. „Wir haben den 79-jährigen Mann kurz nach 7 Uhr auf einem Felskopf im unteren Bereich der Nordwand des Trogkofels entdeckt“, sagt Hans Schausberger, Pilot des Polizeihubschraubers und Leiter der Flugeinsatzstelle Klagenfurt.

Suche mit Hubschrauber und Lampen

Gegen 19 Uhr hatte die Gattin des erfahrenen Bergsteigers aus Velden am Montag Alarm geschlagen. „Der letzte Kontakt war gegen 10 Uhr am Vormittag. Der Mann hätte sich vom Gipfel melden sollen. Der Anruf kam aber nie“, sagt ein Beamter der Polizeiinspektion Hermagor. Seit 19.30 Uhr standen die Alpine Einsatzgruppe der Polizei mit vier Personen, der Polizeihubschrauber Libelle Flir mit der Wärmebildkamera sowie die Bergrettung Hermagor mit zehn Personen im Einsatz. „Wir haben uns im stockfinsteren aufgeteilt und zu Fuß mit Scheinwerfern und Lampen nach dem Vermissten gesucht“, sagt Jürgen Bock, Einsatzleiter der Bergrettung Hermagor. In die Kletterwand sind die Einsatzkräfte jedoch nicht eingestiegen: „Das wäre viel zu gefährlich gewesen.“

30 Meter abgestürzt

Gegen Mitternacht wurde die Suchaktion abgebrochen. Laut Schausberger war in der Nacht auch der Polizeihubschrauber aus Salzburg – mit einem speziellen Peilgerät aus Wien – im Einsatz. Die Suchaktion wurde am Dienstag um 6.30 Uhr in der Früh fortgesetzt – mit Erfolg. „Der 79-Jährige war alleine und ohne Seilsicherung auf der Kletterroute unterwegs“, weiß Heribert Patterer, Leiter der Alpinen Einsatzgruppe Hermagor. Dabei dürfte ihm ein fataler Fehler passiert sein. „Der Mann stürzte rund 30 Meter ab und erlitt tödliche Verletzungen“, schildert Patterer. Der Polizeihubschrauber barg die Leiche mit dem Seil.

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