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HermagorBahnüberführung wird heiß diskutiert

Stimmen aus der Hermagorer Wirtschaft fordern öffentliche Diskussion über Projekt.

Der Bahnhof soll nach Osten verlegt werden © Salcher
 

Über die Absicht der ÖBB, an der Osteinfahrt von Hermagor eine Bahn- und Straßenüberführung mit beeindruckenden Zu- und Abfahrtsrampen zu errichten, wird in der Wulfeniastadt heftig diskutiert. Dies sei mit der Stadtgemeinde Hermagor abgestimmt, heißt es von ÖBB-Seite. Das bestreiten wiederum Stadtratsmitglieder vehement, es herrsche vielmehr ein Informationsnotstand.

Zwei Alternativen stünden im Raum, die Verlegung der Bahntrasse und die Verlegung des Bahnhofs Richtung Osten. Die Vorteile seien ein enormes räumliches Entwicklungspotenzial für die Stadt durch das aufgelassene Bahnhofsareal und eine Neugestaltung der alles andere als einladenden Osteinfahrt Hermagors.

Ex-Bärenwirt Helfried Lasser warnt davor, die Bevölkerung „zu überrumpeln“. Es seien vor einer endgültigen Entscheidung mögliche Alternativen zu diesem Brückenprojekt gründlich zu prüfen. „Erklärtes Ziel muss sein, die beste Lösung zu finden“. Ähnlich argumentiert auch Konditormeister Erich Semmelrock: „Vor- und Nachteile möglicher Varianten sind eingehend abzuklären, schließlich geht es um eine gute wirtschaftliche Entwicklung der Stadt wie des Umfeldes.“

Öffentliche Diskussionen fordert auch Gundi Schwarzenlander, Obfrau der Vereinigung „Einkaufsstadt Hermagor“: „Sowohl das offizielle Brückenprojekt der ÖBB wie eine mögliche Trassenänderung oder die Bahnhofsverlegung als tolle Vision sind zu diskutieren.“

Gemeinsam müssen wir uns um die beste Variante für Hermagor bemühen“, sagt Claudia Ressi, Bärenwirtin und Gailtaler Unternehmerin des Jahres: „Wie zuletzt vom geplanten Brückenprojekt betroffene Grundstücksbesitzer sagten, seien mit ihnen noch keine Verhandlungen geführt worden. Hingegen haben einige von der vorgeschlagenen Bahnhofsverlegung inklusive Aufschließungsstraße Burgermoos berührten Grundstückseigner Zustimmung signalisiert.

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