RadentheinRHI Magnesita rüstet sich für die Zukunft

Dem vor 110 Jahren errichteten Radentheiner Magnesit-Werk stehen die Digitalisierung und die Erhöhung des Automatisierungsgrades ins Haus.

In der Elektroschmelze werden bei bis zu 2000 Grad 20 Tonnen schwere Blöcke geschmolzen © RIE-PRESS
 

Der Kamin des RHI Magnesita Werkes in Radenthein ist von Weitem sichtbar. Was sich auf dem Areal abspielt, ist nicht jedem geläufig. Seit 110 Jahren werden hier Feuerfestprodukte hergestellt, deren Grundlage Magnesit ist. Ein großes Vorkommen wurde 1907 auf der Millstätter Alpe entdeckt, daher begann man 1908 mit dem Bau eines Werkes, seit 1909 wird Magnesit abgebaut. „Heute wird der von der Millstätter Alpe stammende Rohmagnesit zu Kaustermagnesita gebrannt und als Bindemittel bei Baustoffen und als Zusatz bei Tierfutter eingesetzt“, sagt Werksleiter Heimo Wagner.

 

Werksleiter Heimo Wagner vor zertrümmerten Schmelzblöcken, die zu Mehlen für feuerfeste Steine verarbeitet werden Foto © RIE-PRESS

Daher werden 80.000 Tonnen Rohmagnesit, die jährlich in Radenthein zu 15.000 Artikeln verarbeitet werden, aus der ganzen Welt importiert. „Die Produkte, die wir erzeugen, sind unverzichtbar für 700 Kunden aus der Stahl-, Zement-, Kalk-, Glas-, Energie- und Chemieindustrie“, sagt Wagner. Wir stellen individuell angefertigte Steine für Feuerungs- und Ofenanlagen her. Diese sorgen dafür, dass Materialien unter extremen Bedingungen und Temperaturen von bis zu 1200 Grad sicher eingeschlossen sind, während sie gebrannt, geschmolzen oder geformt werden.

Dem Werk steht Digitalisierung ins Haus

Das Werk in Radenthein ist mit 300 Mitarbeitern und 40 Lehrlingen und einer von vier weltweit betriebenen Elektroschmelzen, Teil des Weltmarktführers RHI Magnesita mit 14.000 Mitarbeitern in 35 Werken. Nun steht die Digitalisierung ins Haus. Wagner: „Alle Produktionsabläufe werden digital vernetzt, der Automatisierungsgrad wird erhöht.“ Verkürzt lässt sich die Herstellung der feuerfesten Steine so beschreiben: In der Elektroschmelze werden 20 Tonnen Rohstoffe in Stahlbehältern zu Blöcken geschmolzen. Die ausgekühlten Blöcke werden grob zerkleinert und zermahlen. Die Steinmehle werden mit Bindemitteln vermischt. Die Masse wird in Formen gefüllt, gepresst und bei bis zu 1800 Grad in Tunnelöfen gebrannt. Danach werden die Steine gefräst und mit Industriediamanten geschliffen. Wagner: „Seit 1994 wurden in Radenthein 100 Millionen Euro in Umstrukturierungen investiert. Es wird weiter investiert, was die Wertschöpfung im Werk langfristig steigern wird.“

Radenthein: 110 Jahre RHI Magnesita

Werksleiter Heimo Wagner: Mit 300 Mitarbeitern und rund 40 Lehrlingen ist das Werk Radenthein einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region.

Rie-Press Adalbert Rieder

Beeindruckend: Die Lichtbögen-Schmelzöfen im vollen Einsatz, rund um die Uhr.

Rie-Press Adalbert Rieder

Logistisch durchdacht ist die gesamte Organisation.

Rie-Press Adalbert Rieder

Die roboterunterstützten Arbeitsplätze an den Steinpressen -  ein harter Job für Spezialisten.

Rie-Press Adalbert Rieder

Stolz auf das Unternehmen und auf sichere Arbeitsplätze, sind diese jungen Radentheiner Mitarbeiter.

Rie-Press Adalbert Rieder

Qualitätsprodukte made in Kärnten ...

Rie-Press Adalbert Rieder
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Werksleiter Heimo Wagner führte durch die Produktionsabschnitte  in Radenthein.

Rie-Press Adalbert Rieder

Christian Paulmichl, von der Media Relations-Abteilung.

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