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RadentheinBlitzschnelles Glasfasernetz in Döbriach

In nur sechs Monaten wurde der erste Glasfasercluster Kärntens mit der Kelag am Ufer des Millstätter Sees umgesetzt.

Glasfaserkabel werden in Döbriach verlegt
Glasfaserkabel werden in Döbriach verlegt © Rie-Press
 

Der Druck der Gäste war enorm. Wer keine gute Wlan-Verbindung hat, bekommt sofort schlechte Bewertungen“, resümieren Hotelier Michael Berndl vom Tourismusverband Döbriach und die Campingplatzbesitzer Walter Brunner und Georg Mößler. Sie sind drei von sechs Unternehmern, die sich zu einem Glasfasercluster zusammengeschlossen haben, der gestern präsentiert wurde.

„Über das Thema Glasfaser wird derzeit viel geredet, aber es wird nicht viel getan“, sagt Manfred Freitag, Vorstand der Kelag. Kelag Connect hat den Cluster in Döbriach in nur sechs Monaten umgesetzt. „Hier haben wirklich alle an einem Strang gezogen. Stadtgemeinde und Unternehmer.“ 200.000 Euro wurden investiert.

Die Kelag hat seit den 1990er Jahren ein 2000 Kilometer langes Glasfasernetz aufgebaut, um ihre eigenen Kraftwerke und Anlagen fernsteuern zu können. „Dieses bestehende und unsere bereits vorhandene Leerverrohrung konnten wir gut verbinden. Das Projekt ist eine Initialzündung. Wir wollen in den nächsten Jahren ganz Radenthein mit zukunftsfähigem Internet versorgen“, sagen Bürgermeister Michael Maier und Gemeinderat Armin Egger.

Georg Mößler, Luca Burgstaller, Guido Lenz (Kelag-Connect), Manfred Freitag, Walter Brunner, Michael Maier, Armin Egger, Hotelier Gerhard Maier, Michael Berndl Foto © Rie-Press

Die Gemeinde stellte Infrastruktur zur Verfügung, das Land Kärnten förderte die Cluster-Anschlüsse mit 10.700 Euro. „Schnelles Internet kostet“, sagt Berndl. 400 bis 1000 Euro berappen die Unternehmer monatlich, damit die bis zu 12.000 Gäste, die sich am Tag in der Saison in Döbriach tummeln, am Datenhighway flitzen können. Landtagsabgeordneter Luca Burgstaller stellte weitere Förderungen in Aussicht und gab Einblick in die landespolitischen Pläne: „Wir wollen, dass Kärnten digitale Vorreiterregion für ganz Europa wird.“

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