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RadentheinDas Granatium feiert zehnten Geburtstag

Das Jubiläum wird mit einem Festakt am Freitag und einem Tag der offenen Tür am Samstag zelebriert.

Das Granatium gewährt im Stollen Einblick in den Bergbau © KK/Granatium/Wolfgang Kury
 

"Schon in den 1970er Jahren hatten Radentheiner Wirtschaftstreibende und Touristiker die Idee die Granatschlucht mitten im Ort und die granatführende Ader, die sich bis in die Millstätter Alpen erstreckt, touristisch zu nutzen. Damit sollte der Ort belebt werden“, erzählt Andrea Malle, Geschäftsführerin des Granatiums in Radenthein.

Anfang der 2000er Jahre ging es dann rasch: Mit der Landesausstellung „Kärnten wasserreich“ waren Fördermöglichkeiten parat und der Geologe und Mineraloge Georg Kandutsch lieferte das passende Konzept. „Von Stadtgemeinde, Tourismusverband und Radentheiner Wirtschaft wurde der Verein Pro Radenthein gegründet und mit Hilfe von Privaten und Banken das Granatium realisiert“, betont Malle die Zusammenarbeit aller.

Vielseitiges Programm zum Jubiläum

So feiert das Granatium, das mit über 30.000 Besuchern in der Saison ein beliebtes Ausflugsziel der Region ist, diese Woche sein Zehn-Jahr-Jubiläum. Am Freitag, 18. Mai, wird beim Festakt um 15.30 Uhr die Jubiläumssonderausstellung „Schätze von Freunden“ eröffnet. Museale Wegbegleiter wie Joanneum Graz, Landesmuseum Kärnten, Lavanthaus bis hin zu privaten Sammlern stellen ausgesuchte Objekte zur Verfügung. Die „Versteinerten Welten“ der Nockalm steuern mit 245 Millionen Jahre alten fossilen Sauriern einen Sensationsfund bei. Weiters wird der erste im Granatstollen gereifte Käse der Kaslab’n Nockberge angeschnitten. Für Musik sorgt „Chili con Kari“.

Tag der offenen Tür

Am Samstag wird mit einem Tag der offenen Tür (10 bis 17 Uhr) im Granatium weitergefeiert – mit Kinderschminken und sagenhaften Begegnungen. Um 15 Uhr führt nämlich Monika Peitler vom Sagamundo durch den Granatstollen.

Auf dem Schürfgelände können Besucher selbst Granate suchen und abbauen Foto © KK/Granatium

 

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