HeiligenblutAnzeige wegen angeblichen Schwarzbaus in Heiligenblut

Heilgenbluter hält einen Containerbau für einen Schwarzbau. Laut dem Obmann der Agrargemeinschaft gibt es dafür aber eine Bewilligung.

Die Behörde prüft nun, ob es sich bei diesem Containerbau im Fleißtal um einen Schwarzbau handelt © KK/PRIVAT
 

Ein blauer Container mit Holzdach in rund 2500 Meter Seehöhe auf der Fleißner Ochsenalpe ist Anton Ebner aus Heiligenblut ein Dorn im Auge. Er vermutet, dass dieser Bau behördlich nicht genehmigt wurde und es sich dabei um einen Schwarzbau handle. Ebner fordert den Obmann der Agrargemeinschaft „Fleißner Ochsen Alpe“, Thomas Haritzer, in einem Schreiben, das an Landespolitiker, Behörden und Medien ergangen ist, auf, „den Container unverzüglich wieder abzubauen“.

Laut Bezirkshauptmann Klaus Brander sei man dabei zu überprüfen, ob es für den Container einen naturschutzrechtlichen Bescheid gibt: „Demnächst wird ein Ortsaugenschein stattfinden.“ Haritzer sagt, bei dem Container handle es sich um einen Unterstand für Schafhirten. Es gäbe bereits vier Unterstände auf der 2500 Hektar großen Alm: „Für diesen Containerbau gibt es eine von der Gemeinde erteilte Baubewilligung. Im Bescheid wird eine Verkleidung des Containers mit Holz vorgeschrieben. Das Holz dafür ist vor Ort, es wird demnächst erledigt.“

Laut Harizer sind die Schlechtwetter-Unterstände auf der großflächigen Alm für Hirten erforderlich. Dort wird auch Werkzeug gelagert.

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