GailtalMitarbeiter der Straßenmeisterei Hermagor sind für den Winter gewappnet

Im Bezirk Hermagor sorgen im Winter 38 Mitarbeiter auf rund 480 Räumkilometer für Sicherheit auf den Straßen. Feuchtsalzstreuung soll den Winterdienst noch effizienter machen.

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Christian Flaschberger (Mitarbeiter Straßenmeisterei Feldkirchen), Landesrat Martin Gruber, Hubert Amlacher (Leiter Straßenbauamt Villach) und Volker Bidmon (Leiter Straßenbauabteilung) © KK/LR GRUBER
 

Über 400 Mitarbeiter der 17 Straßenmeistereien des Landes Kärnten sorgen im Winter für die sichere Befahrbarkeit der Landesstraßen und -brücken. Sie kümmern sich dabei um knapp 5800 Räumkilometer. Eine Strecke, die rund um die Uhr, bei Schneefall und Glatteis befahrbar zu halten ist. "Der Winterdienst auf den Landesstraßen ist ein Schlüsselbereich und jeder Euro, den wir hier investieren, ist eine Investition in die Sicherheit der Bevölkerung", hält Landesrat Martin Gruber fest.

Neue Streutechnik spart Geld und ist effizienter

Im Bezirk Hermagor sind 38 Mitarbeiter für die Räumung von rund 480 Kilometer Landesstraßen verantwortlich. Dafür stehen ihnen sieben LKW und fünf Unimog zur Verfügung. Seit 2018 wurden vier Winterdienstfahrzeuge für den Bezirk neu angeschafft. Die sechs Salzsilos der beiden Straßenmeistereien haben zusammengerechnet eine Kapazität von rund 1225 Tonnen Streusalz. Weil es in Tallagen immer öfter niederschlagsarme Winter gibt, verändert sich auch die Streutechnik. "Wir versuchen den Winterdienst noch effizienter zu gestalten. Deshalb setzen wir vermehrt auf die Verwendung von Feuchtsalz", hebt Gruber hervor. Sole besteht aus Wasser und einem Salzanteil von circa 20 Prozent. Es erleichtert die Präventivstreuung, schont die Umwelt und ist auch kostengünstiger.

Ein einzelner Räumtag schlägt kärntenweit im Schnitt mit 300.000 Euro zu Buche. „Der Winterdienst ist nach den Bauagenden einer der größten Kostenfaktoren im Straßenbaureferat. Wir haben daher auch heuer wieder ein Budget von 10 Millionen Euro vorgesehen“, informiert Gruber. Auf den Bezirk Hermagor entfallen davon nach einer ersten Kostenschätzung rund 828.000 Euro, wobei das Budget je nach Bedarf und Wetterlage erhöht werden kann.

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