MasterplanGoldeck strebt Erschließung des Gipfels an

13 Gemeinden, Tourismusorganisationen und die Bergbahnen Goldeck arbeiteten intensiv an einem Masterplan für den Sportberg. Empfohlen wird die Wiedererschließung des Gipfels und der Bau von zusätzlichen warmen Betten.

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Die Erschließung des Goldeck-Gipfels sowie die Schaffung eines Wahrzeichens mit überregionaler Bekanntheit werden am Sportberg angestrebt © KK/GOLDECK BERGBAHNEN
 

Hinter den Kulissen wurde eifrig an der Erstellung eines Masterplans für den Sportberg Goldeck in Spittal gearbeitet. Er ist nun fertig und folgende Empfehlungen gibt es seitens der Beraterfirma "grischconsulta": "Der Masterplan definiert einen abgestimmten Ausbau der Infrastruktur sowie neue Bergerlebnisse und empfiehlt die Wiedererschließung des Gipfels, insbesondere für das Sommererlebnis, und den Bau von warmen Betten. Ein integriertes Gipfelerlebnis soll geschaffen und sich zum Wahrzeichen mit überregionaler Bekanntheit entwickeln." Für nähere Details sei es laut Goldeck-Pressesprecherin Stefanie Hopfgartner noch zu früh.

Kommentare (1)
ErichGolger
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Lesenswert?

Masterplan für den Massentourismus

Könnte es sein, dass manche unserer Mitbürger die Zeichen der Zeit nicht verstehen?

Anstatt endlich einen Qualitätstourismus anzustreben, der naturverträglich, klimafreundlich und damit nachhaltig betrieben werden kann, gehen immer noch Einzelne in Richtung Massentourismus, der uns letztendlich das beschert, was beispielhaft in der überrannten Region um Hallstatt zum berechtigten Unmut der einheimischen Bevölkerung führt.

Es gibt ausreichend Tourismusbetriebe in der Region, um einen qualitativ hochwertigen Tourismus zu ermöglichen. Die Herstellung von Massenquartieren durch Investoren (Chalets und Zweitwohnungen) zur Förderung des Massentourismus muss unterbleiben. Die häufiger werdenden Meldungen in den Medien zum grassierenden Landfraß erfordern das Einschreiten der überregionalen Politik, um unsere Regionen auch für unsere Nachfahren nachhaltig lebenswert zu erhalten!