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Neuer Roman Kindheits-Erinnerungen an das Kamillentee-Haus

Lyriker und Autor Siegfried Gelhausen hat sich an seine Kindheit gewagt. Autobiographisch schildert er Erlebnisse in einem Elternhaus mit nationalsozialistischer Vergangenheit, wenig Zugneigung, Träume von Semmeln und einem detailierten Einblick in das Dorfleben im Oberen Drautal.

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Der Drautaler Siegfried P. Gelhausen mit seinem neuen Roman © Claudia Lux
 

Die Bilder seiner Kindheit hat Siegfried Gelhausen mit Worten sozusagen in sein jüngstes Buch gemalt. Wer den autobiografischen Roman "Das Kamillentee-Haus" liest, wird in die Bauernkuchl hineingezogen, riecht sozusagen die Polenta, die es immer zum Frühstück und manchmal zum Abendessen gab. "Ich esse sie heute noch gern, aber damals hat man schon manchmal von einer Semmel geträumt", sagt Gelhausen, der aus Irschen stammt. Lange hat er mit sich gehadert, ob er seine Kindheit schriftlich festhalten sollte. Der Lyriker hat sich damit nicht nur in die Prosa gewagt, er spricht auch Dinge an, die vielleicht der Familie nicht so recht sind. "Aber die Verwandtschaft und auch die Leute im Dorf reagieren durchwegs positiv", freut er sich.

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