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Winter in OberkärntenHegering bittet um Unterstützung für das Wild

Finanzierung von Land gefordert, Jägerschaft prüft derzeit Aufwand. Bauer Johann Brunner ruft mit einem Füttervideo zu Spenden auf.

Das Wild weiß mittlerweile, dass es beim Kraner-Bauern Futter gibt und kommt täglich © KK/Brunner
 

Das Fütterungsthema spaltet nicht nur die Jägerschaft. Durch den vielen Schnee und die extreme Kälte befindet sich das Wild in einer absoluten Notzeit. Die Tiere ziehen sogar in Gruppen durch Wohngebiete, um etwas Fressbares zu finden. Doch Fütterungen kosten Geld.

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joschi41
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Immer dabei

Es dürfte kaum ein Thema geben, bei dem sich nicht Heimo Urbas konträr zu Wort meldet. Er fühlt sich, so scheint es, als Experte Tausendsassa.

bariton24
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Eichhörnchen auch füttern!

Wer füttert die armen Eichhörnchen? Und die "armen" anderen Tiere? Und sind das nicht alles Wildtiere? Wer hat die vor 100 Jahren gefüttert? Waren sie da überhaupt schon da und in welcher Anzahl? Oder geht's gar nur um die Trophäen? Die "Jäger" bekommen langsam die Rechnung präsentiert - im wahrsten Sinn des Wortes! Übermut tut selten gut!

erstdenkendannsprechen
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vor hundert jahren

ist das rotwild im winter weit gewandert - in die drauauen zb.
durch straßen, bahnlinien, autobahnen - wurden diese wege abgeschnitten, diese saisonalen wanderungen gibt es nicht mehr!
in sehr, sehr strengen wintern haben bauern seit jeher auch wild gefüttert.
die jäger bekommen die rechnung wofür?
die rechnung bezahlt wohl das wild in dem fall...

p.s.: eichhörnchen legen sich einen wintervorrat in verstecken an und halten eine winterruhe. die brauchen sie nicht füttern.

gradnitz
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Zu hoher Wildbestand!!!

Über die Fütterung kann man in solch extremen Wintern diskutieren, aber den zu hohen Wildbestand und die daraus resultierenden Probleme für den Wald kann man anhand solcher Aufnahmen nicht leugnen. Naturverjüngung und nachhaltige Waldwitschaft wird mit solchen Beständen wie sie hier zu sehen sind und mittlerweile normal sind nicht möglich sein. Es geht nur mit Wild und Wald, aber so wie wir von Monokulturen keine zukunftsfitten Wälder schaffen, wird es mit solchen Wildbeständen auch nicht möglich sein. Bitte nicht verhungern lassen, sondern weidgerecht und mit Änderungen in den Jagdgesetzen mehr entnehmen.

erstdenkendannsprechen
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einseitig.

in meinem heimatort haben wir in meiner kindheit im winter hirschrudel mit bis zu 40 stück beobachtet. gibt es lange nicht mehr - trotzdem sind die verbissschäden höher. man macht es sich sehr einfach so. die wilddichte ist ein faktor, keine frage, aber oft nicht der ausschlaggebende. und die abschüsse haben sich in den meisten revieren in den letzten jahrzehnten gesteigert bis vervielfacht.
das rotwild wegen nicht funktionierender naturverjüngugn anzuklagen, stimmt so allein auch nicht: der verbisskonkurrent rehwild hat als konzentratselektierer pro stück eine deutich höhere verbissintensität als das rotwild und lebt außerdem territorial. im frühling, wenn das rotwild längst den almen zuwandert, verbeißt das rehwild (eben genau dann und dort, wo es für die naturverjüngung relevant wird). und das rehwild ist gar kein waldbewohner: wiesen und waldrand sind sein lebensraum, es ist tag- bis dämmerungsaktiv. durch menschliche aktivität in seinem lebensraum allerdings bei tag in den wald gedrängt, kommt es vielfach nur mehr nachts raus - und erhöht natürlich am tag (in den wald gedrängt) den verbissdruck enorm.
im artikel wird fütterungsmanagement verlangt. und damit kann man - revierübergreifend - viel steuern. jagdmanagement (frühe oder späte abschüsse) und jagddruck spielen ebenfalls eine rolle.

AdeodatusderZweite
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Absolut beeindruckend

und schön👍👍👍

joschi41
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Wild

Man muss Hirsche nicht mögen, die Bilder wirken wie in einem Gatter aufgenommen. Der vlg. Kraner hat offenyar seinen Rinderstall nach außen verlegt und legt kräftig vor.