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Geschlägerte LindeTrefflinger Bürger fordern öffentliche Entschuldigung

Als mutwillige Aktion empfinden die Bürger in Treffling das Schlägern der Dorflinde. Nun fordern sie von Seebodens Vizebürgermeister Christian Tribelnig eine Entschuldigung, andernfalls solle er politische Konsequenzen ziehen.

Auf dem Stumpf der gefällten Linde wurden Kerzen angezündet und ein Kranz niedergelegt © KK/PRIVAT
 

Unter dem Vorwand „Baumpflege“ wurde am 6. August die rund 120 Jahre alte Dorflinde im Zentrum von Treffling (Seeboden) umgeschnitten. Der Auftrag zur Schlägerung kam von Vizebürgermeister Christian Triebelnig (ÖVP). Wie berichtet, ortete er „Gefahr in Verzug“, nachdem ihm ein Anrainer ein Video gezeigt hatte, auf dem zu sehen war, wie sich die Linde bei einem Sturm verhält.
Ein Personenkomitee, dem auch Mitglieder des Dorfvereins angehören, verfasste nun eine öffentliche Petition, in der aufgezeigt wird, dass die Linde ohne Beschluss des Gemeinderates, ohne Einbindung der örtlichen Bevölkerung und ohne jegliche vorherige Prüfung durch Sachverständige gefällt worden sei.

Kommentare (1)
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ErichGolger
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13
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Baum war kerngesund


Die Fachkompetenz des Herrn Vizebürgermeisters Christian Tribelnig hält sich wiederholt doch sehr in Grenzen. Er hätte auch einen Förster damit beauftragen können, die Linde entsprechend zu pflegen, anstatt diese gleich entsorgen.

Anderswo wird so ein an sich kerngesunder Baum zurückgeschnitten und verjüngt. Kranke Stellen können auch an einem Baum geheilt werden.

Das könnte eventuell auch in einer Gemeinde funktionieren...