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SpittalStaudacher: "Schwerverkehr soll aus Spittaler Innenstadt verbannt werden"

Nur noch LKW von Spittaler Unternehmen und deren Zulieferer sollen durch das Zentrum von Spittal fahren dürfen. Landtagsabgeordneter Christoph Staudacher brachte dazu einen Antrag ein.

Trotz ausgewiesener Umleitungsstrecke verirrte sich kürzlich dieser LKW in die Spittaler Brückenstraße © KK/FISCHER
 

Einen erneuten Anlauf, den Schwerverkehr aus der Spittaler Innenstadt zu verbannen, unternimmt Landtagsabgeordneter und Stadtrat Christoph Staudacher (FPÖ): "Aufgrund der jetzigen Brückensperre ist dieser angestrebte Idealzustand vorübergehend gegeben. Er sollte aber dauerhaft bestehen." Er brachte dazu einen entsprechenden Antrag im Landtag ein. Die Landesregierung, insbesondere der zuständige ÖVP-Landesrat Sebastian Schuschnig werden darin aufgefordert, alle nötigen Vorarbeiten zu leisten beziehungsweise zu finanzieren, damit nur noch Lkw von Spittaler Unternehmen und dessen Zulieferer bis 7,5 Tonnen aber keine Mautflüchtlinge mehr durch die Innenstadt fahren dürfen.

Kommentare (1)

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ErichGolger
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Lesenswert?

Seit Jahrzehnten wird in Spittal über Verkehrskonzepte gesprochen


Alle Politiker in Spittal wissen mittlerweile, dass die Belebung der Innenstadt ausschließlich durch ein Verkehrskonzept, welches den Knotenpunkt der beiden Bundesstraßen B99/B100 aus dem Zentrum der Stadt entfernt, zu erreichen sein wird.

Eine halbherzige Sache, nur den Schwerverkehr - und da nur den auswärtigen - aus der Innenstadt zu verbannen, spottet da ebenso jeder Beschreibung, wie die Forderung nach einem "VEK" - Verkehrsentwicklungskonzept.

Was die Stadt braucht, ist nicht ein Verkehrsentwicklungskonzept, sondern ein Verkehrskonzept, dass auch umgesetzt wird!

Solche Verkehrskonzepte wurden bereits seit zig Jahren von engagierten Spittalern erarbeitet und den verantwortlichen Politikern vorgetragen. Was regelmäßig alle paar Jahre passiert, ist, dass irgendwelche Gutachtenan Verkehrspäpste für teures Geld beauftragt und letztendlich schubladisiert werden. Der Blick für praktikable Lösungen fehlt. Dafür wird der Radweg durch die Lieserschlucht politisch populistisch ausgeschlachtet und dem Volk für 3,2 Mio Euro verkauft, obwohl er, wie Insidern seit Jahren bekannt ist, durch die dafür erforderliche Sanierung der begleitenden Ufermauer ein Vielfaches kosten wird.

Damit hätte man den ganzen Radweg in der Lieserschlucht und bereits einen Teil des längst überfälligen Verkehrskonzeptes inklusive Tunnellösung von der Seebodener Autobahnabfahrt bis Spittal finanzieren können!