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Land Kärnten ist gefordertPsychisch Kranke brauchen dringend Hilfe

Seit zehn Jahren gibt es das Projekt Lichtblick, das schwer psychisch kranken Oberkärntnern Hilfe bringt. Nun sind die finanziellen Mittel aber erschöpft. Projektleiterin Josefine More kämpft für den Erhalt.

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Projekt Lichtblick hilft schwer psychisch kranken Menschen in Oberkärnten
Schwere psychische Störungen werden oft lange Zeit nicht erkannt oder verheimlicht © (c) lassedesignen - Fotolia
 

Er wäscht sich nicht mehr. Sein Zimmer ist vermüllt. Unter Leute geht er nicht, seit 25 Jahren igelt er sich nach und nach zu Hause ein. Diagnose: Soziophopie. Dies ist ein Fallbeispiel dafür, wie schleichend, und für Angehörige lange unbemerkt, sich die Spirale abwärts dreht. Seit Jahren erhält der 50-Jährige über das Projekt Lichtblick mit dem Kärntner Trägerverein HPE (Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter) Hilfe. „Trägt jemand einen Gips, wird dies bemerkt, eine psychische Erkrankung aber nicht“, erzählt sein Betreuer, der ihn regelmäßig besucht, und vor allem für seine 80-jährige Mutter eine unbezahlbare Stütze ist. „Dass mit ihm etwas nicht stimmt, ist ihm bis heute nicht bewusst. Wichtig ist, dass wir in solch schwierigen Fällen auch die Angehörigen aufklären, damit sie mit der Situation umgehen können“, schildert der 63-jährige Psychologe.

Kommentare (1)

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GordonKelz
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Lesenswert?

Das dies gerade jetzt, nach 2 ....

...fürchterlichen Übergriffen von solchen Kranken bei der eine junge Frau ihr Leben lassen musste kolportiert wird, ist sicher ein Zufall...Will diesen Leuten, die sich um solche
schlimmen Erkrankungen kümmern, nichts unterstellen. Es gibt doch hunderte verschiedene Anlaufstellen von Land und Gemeinden sowie Caritativ und trotzdem scheint es möglich zu sein, das einige nicht erfasst werden. Da sollte das "Netz" wohl enger gezogen werden und eventuelle Nachbarn um mehr Aufmerksamkeit gebeten werden. Nicht ganz einfach aber machbar!
Gordon Kelz

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