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MillstattAnrainer kritisiert geplante Wohnanlage

Abgesehen davon, dass eine Wohnanlage in Millstatt, Erich Golger den Seeblick nehmen wird, sorgt sich dieser um den Hang, in den eine 110 Meter lange Tiefgarage gebaut werden soll. Bauträger verspricht höchste Sicherheitsstandards.

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Hinter den beiden mittleren Gebäuden befindet sich die Haushälfte von Erich Golger
Hinter den beiden mittleren Gebäuden befindet sich die Haushälfte von Erich Golger © KK/ES Design Eigenheimprojekte
 

Kopfzerbrechen bereitet Erich Golger aus Millstatt das geplante Wohnprojekt „lakeVIEWmillstatt“. Abgesehen davon, dass ihm diese Anlage den Ausblick auf den See nehmen wird, sorgt er sich um den, seiner Meinung nach, geologisch labilen Hang, in den eine 110 Meter lange Tiefgarage gebaut werden soll. „Wenn der Hang während der Bauarbeiten abrutschen sollte, käme es auch zu einer Schädigung meines Anwesens.“ Er kaufte vor einigen Jahren die Hälfte eines Doppelhauses und investierte an die 600.000 Euro. Die „ES Design Eigenheimprojekte“ plant auf jenem Grundstück, auf dem sich die ehemalige Gärtnerei der Gemeinde Millstatt befand, vier Gebäude mit insgesamt 28 Wohneinheiten. Auf der Homepage wird damit geworben, dass jede Wohnung mit einer Designerküche ausgestattet sein und einen Seezugang über das Badehaus Millstatt haben wird. Großzügige Terrassen und Balkone ermöglichen einen unverbauten Blick auf den See. Die Energieversorgung erfolge über Fernwärme und Photovoltaik.

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Danke für Ihr Verständnis.

ErichGolger
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LakeView Millstatt

Hier eine kurzgefasste Ergänzung zu den im Artikel aufgezeigten Einwänden unsererseits, wobei vorangestellt wird, dass eine sichere Baugrube unsere oberste Prämisse ist.

Die geologische Erkundung wurde erst nach der Bauverhandlung aufgrund unserer Einwände und der Stellungnahme des Amtssachverständigen vertieft. Allerdings entspricht diese bis heute nicht den einschlägigen Normen, die wesentlich umfangreichere Untersuchungen (mehr Bohrungen und Laboruntersuchungen) vorsehen, um gesicherte Bodenkennwerte für die Standsicherheitsberechnungen zu erhalten.

Der Baubescheid sieht eine umfangreichere Baugrubensicherung vor, als der derzeit aufliegende Plan, für den bis zum 23.12.2019 keine Berechnungen im Bauamt aufgelegen sind. Gemäß diesem Plan wird für den Baugrubenaushub sogar in den überwiegend einspurigen Tangerner Weg eingegriffen. Da der dem Projekt unterliegende Tiefenbacher Weg laut Bgmstr. Schuster während der Bauphase gesperrt werden soll, droht im Falle eines bautechnischen Ereignisses der Verlust einer öffentlichen Zufahrt zu Teilen der Alexanderhofsiedlung.

Ursprünglich hatte uns Herr Bachmaier ein Projekt vorgestellt, das nicht höher werden sollte, als die Gebäude der Gemeindegärtnerei. Tage danach hatte er uns informiert, dass er im Rahmen der Regelungen seine Möglichkeiten bis an die Grenzen ausschöpfen wird, und die Häuser daher höher würden.

Leider eignet sich der Kommentar hier nicht für weitere aufklärende Fakten, für welche der Platz hier nicht reicht.

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ib9871
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Ihren kommentar...

Sollten sie auch nicht hier abgeben sondern bei der behörde. Hier wirds nix bringen😉

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ErichGolger
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Für jeden Tip dankbar!

Welche Behörde außer der örtlichen Baubehörde könnte da hilfreich sein?

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sune
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Ich glaube

Dem Herrn geht's nur um die Sicht. Wenn man nicht in der ersten Reihe baut kann einem das leider passieren. Aber vlt bekommt er ja dort dann eine Wohnung mit Seeblick :)

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ErichGolger
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@sune

Wenn Ihr Anwesen, nur getrennt durch einen schmalen Verbindungsweg, über einer 12m tiefen und 110m langen Baugrube steht und Sie draufkommen, dass keinerlei Berechnung vorliegt, der aktuelle Plan vom Bescheid abweicht und Sie nicht mehr schlafen können, dürfte Ihre Reaktion etwas anders ausfallen.

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