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HermagorNeuseeländer will Spuren seines Onkels im Gitschtal finden

Neuseeländer war im Zweiten Weltkrieg Kriegsgefangener in Kärnten und arbeitete auf Bauernhof im Gitschtal. Neffe sucht nun Nachfahren. Fotos als Anhaltspunkte.

Der Mann in der Mitte ist Gebbie Johnson
Der Mann in der Mitte ist Gebbie Johnson © KK/Museum
 

Im fernen Neuseeland sucht Paul Anselmi nach Nachfahren jener Bauernfamilie, bei der sein Onkel als Kriegsgefangener in Kärnten gearbeitet hat. Ein Anhaltspunkt ist ein Foto, das ins Gitschtal weist.
Zur Vorgeschichte: Die Deutsche Wehrmacht errichtete während des Zweiten Weltkrieges in ganz Kärnten mehrere Stammlager – im militärischen Sprachgebrauch Stalag genannt – für Kriegsgefangene. Das größte Stalag befand sich südlich von Wolfsberg, wo bis zu 8000 Gefangene interniert waren – zunächst polnische Offiziere, später auch belgische und französische Soldaten sowie Engländer, Australier und Neuseeländer. Der größte Teil dieser Gefangenen musste in der Landwirtschaft als Knecht oder Erntehelfer arbeiten.

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