"Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal die Führungsposition übernehmen werde", erzählt Marco Monsberger im Frantschacher Rüsthaus, der zu den jüngsten Kommandanten im Bezirk gehört. Seit 2019 hat der 31-Jährige dieses Amt bei der Freiwilligen Feuerwehr Frantschach über. Mit 16 Jahren wurde der St. Gertrauder "aus Interesse" Teil der Mannschaft: "Wir waren damals eine Gruppe von Freunden, die alle der Wehr beigetreten sind." Damals hätten ihn vor allem die technischen Geräte interessiert.

Eintritt und Austritt sind freiwillig

Mit der Zeit habe er gelernt, wie man immer mehr Verantwortung übernimmt. "Eintritt und Austritt sind freiwillig. Dazwischen ist die Pflicht", schmunzelt Monsberger, der inzwischen bei zahlreichen Notfällen im Einsatz stand. Davon war einer der größten der Brand des Kraftwerksgebäude Fraß vor rund vier Jahren - damals war er bereits als Einsatzleiter vor Ort. Heuer beschäftige die Kameraden vor allem die Trockenheit. "Über 30 Wasserfahrten wurden von uns bereits übernommen", berichtet Monsberger, der auch Gemeindefeuerwehrkommandant ist.

Bei der Feuerwehr stehen für ihn die Kameradschaft und das gute Miteinander im Fokus. "Eine Feuerwehr funktioniert nur im Team. Alleine kann man nichts bewegen", stellt der Vater eines vierjährigen Sohnes fest. Zudem müsse man im Einsatz "agieren und nicht reagieren". Auch die Zusammenarbeit mit anderen Blaulichtorganisationen sei wichtig.

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