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Koralpe-InvestorKapital für Lithium und Gold, Kryptohandel mit Fußballklub

European Lithium verkündet 4,45 Millionen Euro Investorenkapital für Lithium-Projekt auf der Koralpe und Goldsuche in Australien. Firmenanwalt Christian Ragger erhofft Förderungen. Tony Sage verkauft Club an Krypto-Fußballbörse.

Tony Sage 2020 in einem TV-Interview
Tony Sage 2020 in einem TV-Interview © youtube/stockpal
 

Fußball ist eines der größten Geschäfte der Welt und Lithium für Batterien für die E-Mobilität ist dabei, eines der größten Geschäfte zu  werden. In beiden Branchen engagiert ist Tony Sage, schillernder Unternehmer aus dem australischen Perth. Die von ihm kontrollierte European Lithium Ltd. versucht seit geraumer Zeit nachzuweisen, dass sich ein Lithium-Abbau auf der Koralpe lohnen würde.  Nach einem Dreivierteljahr mehr oder weniger Corona-Stillstand kommt das hoffnungsvolle Lithium-Projekt auf der Koralpe wieder in Bewegung. 

Kommentare (9)
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calcit
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Eigentlich wäre die ganze Geschichte des Lithiumvorkommens...

, die Abbauversuche, die verschiedenen Eigentümerwechsel und Geldflüsse eh schon einen eigenen "Roman" wert...

calcit
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Seit den 1980er wird an diesem Lithium Projekt herumgedoktert...

...es hat mal erste Abbauversuche gegeben, dann hats die BBU übernommen (bzw. auf´s Auge gedrückt bekommen) dann wurde es um 1 Euro oder 1 Schilling "verkauft" und dann um "mehr Geld" gewinnbringend an diese Aktiengesellschaft die mittlerweilen auch ständig umfirmiert und seit Jahren immer wieder "positive Meldungen" lanciert - in Wirklichkeit geht nichts weiter. Es werden ein paar Borhungen gemacht, ein paar Tonnen abgebaut und in irgendwo Versuchsaufbereitungen gemacht etc...

zweigerl
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Und die Ökologie?

Sehr erfreulich sind diese innerbetrieblichen HIndernisse. Denn dieser "Abbau" von Seiten eines australischen Spekulanten hätte vor allem ökologisch desaströse Folgen. Nicht nur die Tatsache, dass der dafür in Aussicht genommene Lithiumabbau auf der steirisch-kärntnerischen Koralpe massive Folgen für Quellwasser, Verkehrsbeeinträchtigung und geologische Veränderungen hätte, macht diesen Deal zu einem Weckruf aus den europäischen "grünen" Allmachtsträumen. Noch viel pikanter ist der Umstand, dass ein Unternehmen aus einem Land mit reichlich Bodenschätzen und zigfacher Größe die Hand auf ein seltenes Metallvorkommen in dem vergleichsweise winzigen und bodenschätzearmen Österreich legen kann. Europa scheint demnach sogar im seltenen Fall des Rohstoffbesitzes in einer Position der Schwäche angekommen zu sein.

calcit
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Es ist doch illusorisch dass dort auf der Koralm mal ein Abbau beginnt...

...auch wenn der Abbau untertage erfolgt muss irgendwo die Aufbereitung und dann die Verarbeitung passieren. Auf Grund der geringen Gehalte an LiO2 fallen extrem viel Abgänge an die man nicht zur Gänze wieder im Berg unterbringen kann, die Aufbereitung und Verarbeitung (z.B. Calzinierung) erfordert extrem viel Energie (Storm, Gas)... Und vor allem wenn eine UVP notwendig ist wird sich das erfahrungsgemäß über Jahre hinziehen...Da ist doch realistisch vor 2025 bis 2030 gar nicht zu rechnen...

scionescio
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Windig ist wahrscheinlich noch ein Hilfsausdruck für diesen Herrn und dass die FPÖ ihre Finger im Spiel hat, macht das Ganze in meinen Augen auch nicht seriöser ....

.... dass sich die KLZ für so einen Artikel hergibt, verwundert einmal mehr.
Sollte für so ein vorhersehbares Debakel der AWS wirklich haften, verstehe ich die Welt nicht mehr!

notokey
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Nur falls jemand auf die Idee kommt:

Finger weg von solchen Papieren.
Unglaubwürdig hoch 2.
Wenn sich der Herr Ragger mit Aktien zahlen läßt ist das seine Sache, jemand anderen zu einem Kauf animieren mit solch grottenschlechten Märchengeschichten, ist meiner Meinung nach kriminell.
Und der Redakteur soll sich schämen, sich für solchen Humbug einspannen zu lassen...

eston
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Wieso Förderung?

Wenn sichs rechnet, soll sich die Republik beteiligen.

dude
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Das ist richtig bizarr, dass solchen Investoren in Österreich eine Bühne geboten wird!

Man sehe sich einfach einmal Bilder von Lithium-Abbau im Internet an. So etwas auf der Koralm? Geht's noch?
Auf der anderen Seite hätte es vielleicht einen Lerneffekt für all jene, die glauben, dass wir unseren jetzigen motorisierten Individualverkehr 1:1 mit leistungs- und reichweitestarken E-Autos beibehalten können. Bis jetzt wurden nur andere Kontinente versaut. So würden wir unser Naherholungsgebiet Koralm versauen!

calcit
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Komm, hörts doch endlich mit diesen Pennystocks auf...

...wenn man allein die unendliche Geschichte des Kraftwerks an der Schwarzen Sulm oder des Pumpspeicherkraftwerkes verfolgt, welche nun auch schon fast vier Jahre andauert, glaubt ihr alle wirklich, dass da ein Abbau auf der Koralm vor allem eine Aufbereitungsanlage mit tausenden Tonnen an Rückständen, extremen Verbrauch an Energie, Verkehr, Flächenbedarf bis 2023 rechtlich durchgeht? Das Ganze sind doch derzeit reine Aktienspekulationen, mehr nicht. Lithium wird in Australien oder anderswo bei weiten billiger abgebaut.