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KärntenKrebspatientin (72) kam coronanegativ ins LKH Wolfsberg, nun ist sie positiv

Krebskranke Lavanttalerin musste stationär behandelt werden. Nach neun Tagen im Zwei-Bett-Zimmer auf der Sonderklasse wurde sie positiv auf Corona getestet. Sohn bezweifelt regelmäßige Tests am Personal.

Zum konkreten Fall gibt es aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Stellungnahme vonseiten der Kabeg © Markus Traussnig
 

Die 72-jährige Mutter von Andreas Maier aus Lavamünd ist an Brustkrebs erkrankt. "Am 20. November ging es ihr nicht gut, weshalb wir die Rettung gerufen haben", erzählt der Sohn. Bei ihrer Ankunft im Landeskrankenhaus (LKH) Wolfsberg sei der Corona-Test der Lavanttalerin laut ihrem Sohn negativ ausgefallen. Die Frau kam auf der medizinischen Abteilung in ein Sonderklasse-Zwei-Bett-Zimmer, das zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Tage lang von einer anderen älteren Dame belegt war.

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Danke für Ihr Verständnis.

stprei
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Aufgeregt

Bei allem Verständnis für die persönliche Betroffenheit, aber sowas kann passieren.
Die Infizierten leuchten ja nicht lila, können symptomlose sein und trotz Testung kann eine Infektion vorkommen.

Absolute Sicherheit gibt es nicht und hier wird dann noch reißerisch eine Infektionskette postuliert, die nicht einmal klar nachweisbar ist, sondern auf Vermutungen basiert.

stprei
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Aufgeregt

Bei allem Verständnis für die persönliche Betroffenheit, aber sowas kann passieren.
Die Infizierten leuchten ja nicht lila, können symptomlose sein und trotz Testung kann eine Infektion vorkommen.

Absolute Sicherheit gibt es nicht und hier wird dann noch reißerisch eine Infektionskette postuliert, die nicht einmal klar nachweisbar ist, sondern auf Vermutungen basiert.

bua
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Qualitätsjournalismus?

Mit diesem reisserischen Artikel wird offensichtlich Panik- und Angstmache betrieben, und das auf Kosten eines Spitals, wo sich das gesamte Personal aufgrund der zur Zeit angespannten Situation den Allerwertesten aufreißt. Schön wäre es, wenn wir die Infektionswege kennen würden um dem Virus Einhalt gebieten zu können, nur funktioniert das leider nicht so, wie wir uns das alle wünschen. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie hart zur Zeit in den Spitälern gearbeitet wird und auch um die Virusverbreitung gerade hier zu verhindern.
Durch diesen Artikel wird nur erreicht, dass Patienten ohne Cov-Infektion, die trotzdem einer Spitalsbetreuung bedürfen, zu Hause bleiben und der bereits enorme medizinische Kollateralschaden noch größer wird.
Guten Qualitätsjournalismus stell ich mir anders vor, allerdings kann man diesen bei der KLZ leider schon länger nicht mehr erwarten...

silentbob79
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Schon mal was

von Inkubationszeit gehört? Nur weil die Dame am Tag der Aufnahme negativ getestet wurde, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht schon vorher Kontakt mit dem Virus hatte und sich die Infektion dann während des Aufenthalts im Krankenhaus weiter entwickelt hat.

lenigsch
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Zu wenig medizinisches Personal

Wenn das medizinische Personal regelmäßig getestet wird und positive Fälle auftauchen müssen die in Quarantäne. KollegInnen auch. Somit fällt viel Personal aus, dass nicht ersetzt werden kann. Ergo testet man nicht weil man es sich nicht leisten kann Personal aus welchen Gründen auch immer zu verlieren.
Absolute Frechheit!
Meiner Meinung nach sollte jeder im Gesundheitsbereich immer bei Dienstantritt einen Antigentest machen.

blubl
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🤔

Woher haben Sie die Information, dass das Gesundheitspersonal nicht getestet wird?

lenigsch
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...

Ich habe einige Bekannte die als PflegerInnen in OÖ in Krankenhäusern arbeiten und noch nie getestet wurden

Bobby_01
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Regelmäßige

Prüfung des Personals in Kärnten? Gut so, wenn es erfolgt. In der Steiermark erfolgt das definitiv nicht! Seit März erfolgte kein Test. Erst seit dieser Woche startet man mit den Antigen Tests. Vorher konnte man sich als Personal auf eigene Kosten testen lassen.

blubl
3
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🤔

Woher haben sie die Information - zb im LKH Graz gibt es dazu eine Dienstanweisung = man muss sich 1 bis 2x die Woche testen lassen, ob man will oder nicht.

683ef4fffea09cee7bb03eb44338aa27
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@blubl, das kann ich bestätigen, allerdings nur für die Stmk.

Habe auch die Information vom Betriebsrat, dass KH-Personal bis zu Sekretärin 1x / Woche getestet wird, Personal auf Intensivstationen 2x / wöchentlich.
Dies ist jedoch vermutlich nicht in jedem Bundesland gleich, da Ländersache. Für Kärnten habe ich lediglich eine gute Freundin, die OP-Schwester ist, und die hat mir vor einigen Tagen gesagt, dass sie noch überhaupt nie getestet wurde. Entweder hat sie gelogen, oder Kärnten macht das nicht so wie die Steirer.
Es wäre wirklich sehr interessant und vielleicht kann irgendjemand Informationen aus Kärnten weitergeben.

683ef4fffea09cee7bb03eb44338aa27
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@Bobby_01, das ist definitiv so!!!

Eine Freundin unserer Familie ist OP-Schwester in einem LKH in Kärnten. Ich habe erst vor einer Woche mit ihr gesprochen, da ich wissen wollte wie jetzt mit den nötigen OPs umgegangen wird. Sie hat mir im Zuge des Gespräches mitgeteilt, dass sie seit März nicht getestet wurde. Es ist erwiesen, dass Personal, welches nicht auf den Covid-Stationen arbeitet nicht getestet wird. Es ja wirklich fast nicht zu glauben.
Ich habe schon so eine Wut im Bauch, wenn ich sehe wieviel Geld für die Wirtschaft, für Betriebe die schon vor Corona am Zusperren waren, nun ausgegeben wird, doch bei der Gesundheit wird gespart. Dort wo es absolut wichtig wäre. Es ist unglaublich.

mcmcdonald
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Wenn man heute getestet wird...

...kann es durchaus sein dass man am nächsten Tag trotzdem positiv ist - die Infektion zeigt sich leider nicht sofort. Ich denke dass bei einem positiven Test sofort Maßnahmen getroffen werden - alles andere wäre grob fahrlässig.
Man müsste halt täglich testen - aber dazu werden wohl die Kapazitäten fehlen.
Ideal wären wenn möglich Einzelzimmer für z.B. Krebspatienten...

683ef4fffea09cee7bb03eb44338aa27
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@mcmcdonald, eines ist aber sicher. Wöchentlich testen ist besser als nie zu testen, oder?

Ich lese immer, "es kann sein, dass man sich einen Tag nach der Testung ansteckt. Ja kann sein. Es kann dir aber such ein Dachziegel auf den Kopf fallen. Das kann auch sein! Aber im Gesundheitsbereich nie zu testen ist fahrlässig. Es ist besser Einige zu "erwischen" als Keine.
Was nützt dir ein Einzelzimmer wenn die Pflegehelferin infiziert ist und dir dein Essen bringt. Da kann man nur mit vielen Test gegensteuern. Diese Mittel kann nicht 100% sein, aber es ist die einzige Möglichkeit.

mcmcdonald
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Ich meinte mit meinem Kommentar nicht...

...dass man sich einen Tag später anstecken kann (was natürlich möglich ist) und daher das Testen umsonst ist - mich meinte damit dass eine Infektion schon vorhanden aber noch nicht nachweisbar sein kann - und somit auch ein Test keine Garantie ist dass ein Patient negativ ist wenn er im Krankenhaus aufgenommen wird.
Je mehr und öfter getestet wird desto besser...

683ef4fffea09cee7bb03eb44338aa27
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@mcmcdonald, alles klar, habe das so verstanden. War wohl ein Missverständnis. 👍

😊

Ba.Ge.
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Wenn das contact tracing nicht mehr funktioniert,

bedeutet das, dass nicht mehr gesagt werden kann, wann das Virus von wem und wo eingeschleppt wurde.
Solche Fälle werden zumindest bis zur Impfung wohl noch häufig passieren... Solange es ihr zumindest einigermaßen gut geht, hat es wenig Sinn, dich darüber aufzuregen - weil es leider nichts daran ändern kann und wird.

GordonKelz
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Diese " Begründung" ..aus datenschutz -

rechtlichen Gründen...ist wie geschaffen für
Ausreden aller Art...keiner will Namen oder Geburtsdatum, Adresse oder Telefon...
Habe nur einmal wegen Corona Opfern im LKH Klgft. und Villach angefragt ...keine Auskunft...Datenschutz...es könnten aus der Anzahl von dort und da " Schlussfolgerungen
gezogen werden....
Versteht außer den Behörden und in diesem Fall der KABEG wohl niemand.
Gordon Kelz

erstdenkendannsprechen
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sie haben ernsthaft in zwei krankenhäusern angerufen

und nach covid-opfern gefragt?