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WolfsbergWichtige Auszeichnung für einen Freund und Helfer

Christian Baumgartner vom Bezirkspolizeikommando Wolfsberg ist „Polizist des Jahres“. Privat liebt der 48-Jährige die Musik und ist mit der Band "Die Lavanttaler" weitum bekannt.

Christian Baumgartner ist ein erfahrener IT-Experte © LPD
 

"Ja, natürlich hab ich mich gefreut, weil die Auszeichnung bedeutet, dass Engagement und Einsatz gehört und gesehen werden. Es war berührend, wie viele Leute sich gemeldet haben. Auf der anderen Seite war’s fast etwas peinlich. Ich bin nicht der, der so sehr im Mittelpunkt steht.“ Christian Baumgartner, Gruppeninspektor am Bezirkspolizeikommando Wolfsberg, wurde zum „Polizisten des Jahres“ gekürt und im Rahmen einer coronabedingt etwas verspäteten kleinen Feier von Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß geehrt.
Der 48-jährige Lavanttaler begann seinerzeit als Lehrling bei Meinl, bevor es ihn nach dem Bundesheer zur Gendarmerie verschlug. Als Polizeibeamter war Baumgartner im Lauf der vergangenen Jahre mit einer neuen Form der Kriminalität konfrontiert: Cyber-Crime, wobei Täter im und über das Internet ihre Opfer suchen. „Das ist ein ganz breites Spektrum. Da werden Lottogewinne versprochen und dadurch Daten entlockt. Mit scheinbaren Liebesgeschichten prellt man Opfer ums Geld. Da geht’s um Stalking und um vieles mehr. Es gibt keinen noch so blöden Trick, dass nicht jemand drauf hereinfällt“, weiß Baumgartner. Ihm geht es dabei nicht nur um die Aufklärung von Fällen, sondern auch um Prävention, was er bei Vorträgen weitergeben möchte. „Es ist mir wichtig, Menschen zu helfen“, sagt er. Außerdem ist Baumgartner Mitentwickler der Online-Hilfe zum neuen Protokollierungssystem der Polizei.
Privat ist der Familienvater leidenschaftlicher Musiker. Seit seinem sechsten Lebensjahr spielt er Gitarre und er liebt es, mit der bekannten Band „Die Lavanttaler“ zu unterhalten und anderen Freude zu bereiten.
Ein Ausgleich zum stressigen und manchmal auch belastenden Job? „Man muss schon viel proben, denn die Leute erwarten von uns gute Qualität“, lacht er. „Aber es ist faszinierend, wenn man mit fünf verschiedenen Instrumenten ein wunderbares Klangbild gestalten kann.“

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