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Frantschach-St. GertraudVor Verhandlung: Erneut Wirbel um den Windpark Bärofen

UVP-Verhandlung ist im Frantschacher Festsaal anberaumt. Polizei und Security sind im Einsatz. Man befürchtet, dass weit mehr Menschen kommen als in Coronazeiten erlaubt ist.

Den Windpark Handalm in der Steiermark mit 13 Windrädern sieht man von der Weinebene aus. Der Windpark Bärofen ist rund zehn Kilometer entfernt auf der Kärntner Seite der Koralpe geplant © Bettina Friedl
 

Nächstes Kapitel beim Windpark Bärofen: Im Fokus steht diesmal die mündliche UVP-Verhandlung, die für den 20. Oktober im Festsaal in Frantschach anberaumt wurde. Insgesamt sollen bei diesem Windpark acht Windenergieanlagen mit einem Rotordurchmesser von 112 Metern sowie einer Nabenhöhe von bis zu 119 Metern erbaut werden. Die Gesamtleistung der Anlagen beträgt 27,6 Megawatt. Damit verbunden sind Infrastruktureinrichtungen, Rodungen sowie eine Energieableitung bis zum Umspannwerk Wolfsberg. Auch  Lebensraumverbesserungsmaßnahmen für das Birkwild sind geplant.

Kommentare (1)

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gericom7
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Bürgergehör

So wird versucht, mündige Bürger "kalt zu stellen". In Wahrheit will die Bevölkerung keine Vogelschredder-Anlagen auf unseren Bergen.
Diese wollen nur die Betreiber, die meist im Ausland sitzen, denen die unwiderrufliche Zerstörung (tausende Tonnen Sondermüll, wie Beton, Autobahnen zum Transport der Baumateralien durch unberührtes Gebiet auf die Berge) von sensiblen Ökosystemen egal ist.
Ohne wahnwitzige Förderungen und überhöhte Einspeistarife würde niemand Windkraftanlagen errichten, die Strompreiserhöhungen die daraus resultieren, werden sowieso dem Konsumenten aufgebürdet. Für etwaige Folgeschäden und zur Sicherstellung der Entsorgungskosten nach Nutzungsende müsste außerdem pro Windrad eine Sicherleistung von mind. 200.000 Euro auf Treuhandkonten hinterlegt werden.