Im vergangenen Jahr wurden erstmals zwei Windparks seitens des Landes Kärnten genehmigt. Alle beiden sind im Unteren Lavanttal geplant – die Windparks Soboth (zwei Windräder) und Steinberger Alpe (sechs Windräder) mit dem Betreiber ECOwind. Derzeit prüft auch die Kelag ein Areal in der Gemeinde Lavamünd, um ein Windparkprojekt umzusetzen. Genauer gesagt im Grenzgebiet Steiermark-Kärnten zwischen dem Hühnerkogel und der Soboth. „Erst nach dieser internen Prüfung folgen weitere Schritte sowie ein mögliches UVP-Verfahren“, informiert Kelag Pressesprecher Josef Stocker. Genaueres werde nicht bekannt gegeben.
„In den Voruntersuchungen werden einige Anlagen mit 3,5 Megawatt und einer Gesamthöhe von 244 Metern geprüft“, weiß hingegen Erich Auer, Naturschutzbeirat des Landes Kärnten. Auer setzt sich seit Jahren gegen die Windenergie auf den Bergen ein. Neben den technischen und wirtschaftlichen Bewertungen werden für die endgültige Standortentscheidung auch die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie die Behördenverfahren entscheidend sein.
Im Moment werden Windkraftanlagen mittels Einspeistarifen 13 Jahre lang gefördert.

Dies zeigt sich am Beispiel Windpark Bärofen. Vorgesehen in diesem Projekt sind acht Anlagen mit 28 Megawatt Leistung. Investitionssumme: 40 Millionen Euro. Eine Unterschriftenliste fand mehr als 590 Unterstützer – in drei Wochen.