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St. AndräVerbissschäden durch das Wild im Wald machen zu schaffen

Viele Baumarten unter zehn Zentimeter werden verbissen. In der Gemeindejagd St. Georgen wird verstärkt in den Rehwildbestand eingegriffen. Auch Bestand an Schwarzwild hat deutlich zugenommen.

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In der Gemeindejagd St. Georgen setzt man verstärkt auf die Rehwild-Bejagung © Langer - Fotolia
 

Im Rahmen der St. Andräer Agrarwoche fand in der Landwirtschaftlichen Fachschule ein informativer Jägertag statt. Landesschwarzwildreferent Thomas Gadner berichtete über die aktuelle Situation in Kärnten, speziell im Bezirk Wolfsberg. Im Vorjahr wurden im Lavanttal 83 Stück Schwarzwild erlegt, wobei die Gebiete St. Paul und Lavamünd sowie Pack und Preitenegg Schwerpunkte darstellen. Kärntenweit wurden 746 Stück erlegt. „Was nach einer Schwarzwildproblematik hinsichtlich des Bestandes klingt, ist nur 1,9 Prozent des österreichweiten Abschusses“, relativierte Gadner die Zahlen.
Ökologe Gerald Steindlegger ging auf das Thema „klimafitter Wald“ näher ein. Zum einen legte er Wert darauf, die richtigen Baumarten für die Zukunft am jeweiligen Standort zu fördern, zum anderen war es ihm wichtig, die Vorteile von Wäldern und den Rohstoff Holz weiterzutragen. Neben der Funktion als Kohlenstoffspeicher ist Holz vielen anderen Baustoffen von der Klimafreundlichkeit her überlegen. Den Zusammenhang mit der Jagd fand er mit den Worten: „Wenn Fichten über 600 Meter Seehöhe klimatisch keine Chancen haben und andere Baumarten verbissen werden, dann herrscht Handlungsbedarf.“

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