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Frantschach-St. GertraudHochwasserschutzprojekt um vier Millionen Euro startet

Nächste Woche ist Spatenstich für den Schutz der Lavant in Frantschach-St. Gertraud. Fertigstellung: Ende 2019.

2015 wurde eine Brücke in Kamp vom Unwetter weggerissen © Sandra Zarfl
 

Die Nachbeben des schweren Unwetters vom Sommer 2015 sind in der Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud noch zu spüren. Starke Niederschlagsmengen haben damals im Bereich der Weinebene den Fraßbach in einen reißenden Fluss verwandelt. Die Ortschaft wurde überschwemmt, Telefonmasten umgerissen und eine Brücke in Kamp weggerissen. Bis heute fährt dort der Verkehr über eine Behelfsbrücke. Nun wurde in der Gemeinderatssitzung der Finanzierungsplan samt Auftragsvergabe für das Hochwasserschutzprojekt Lavant im Ortsgebiet von Frantschach-St. Gertraud einstimmig beschlossen. Kostenpunkt: Rund vier Millionen Euro.

„Jeweils 39,5 Prozent fördern Bund und Land, 21 Prozent kommen aus Gemeindemitteln. Die Gemeinde steuert 840.000 Euro bei“, so Gemeindevorständin Claudia Arpa (SPÖ). „Das Projekt wurde um 240.000 Euro teurer als veranschlagt, aber es hilft nichts, wir werden das Geld zusammenkratzen“, meinte Gemeindevorstand Kurt Jöbstl (ÖVP). Der Spatenstich erfolgt nächste Woche am 19. Oktober. Heuer noch sollen bauliche Maßnahmen gesetzt werden, die Fertigstellung des Hochwasserschutzes ist Ende 2019 geplant.

Katastrophenschäden

Einstimmigkeit herrschte auch beim mittelfristigen Finanzplan und zweiten Nachtragsvoranschlag. Für 2018 weist der Voranschlag Einnahmen und Ausgaben von jeweils knapp 6,5 Millionen Euro auf, der außerordentliche Haushalt je knapp drei Millionen. Der Überschuss von 469.000 Euro fließt mit 240.000 Euro in die Ausfinanzierung des Hochwasserschutzes und 50.000 Euro in die Behebung von Katastrophenschäden von heuer. Mit dem Rest werden Sanitärräumlichkeiten des Kindergartens saniert, der Winterdienst ausfinanziert und Rücklagen gebildet.

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