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WolfsbergGefährliche Straßenquerung für die Schulkinder

Schulkinder müssen die stark befahrene Gemmersdorfer Landesstraße im Bereich von St. Johann queren. Gemeinde und Vertreter des Landes werden sich die Problemstelle vor Ort ansehen.

Von der Rotkogelstraße aus müssen einige Kinder über die stark befahrene Gemmers- dorfer Landesstraße © Privat
 

Die Gemmersdorfer Landesstraße zählt zu den stark befahrenen Straßen im Bezirk Wolfsberg. Leider müssen diese Straße auch oft Familien der angrenzenden Siedlungsgebiete queren. So etwa auch Anrainer der Rotkogelstraße im Bereich von St. Johann. „Kaum jemand hält sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Zum Teil finden unglaubliche Überholmanöver statt, manche fahren wie Wahnsinnige“, macht Regina Zellnig ihrem Ärger Luft.

Ihre Tochter wird in zwei Jahren die Volksschule in St. Johann besuchen und muss dann – wie einige Kinder schon jetzt – diese stark befahrene Straße queren. „Ein Gehweg entlang der Hauptstraße wäre sicherlich auch sinnvoll. Hier gehen nicht nur viele Kinder, sondern auch viele Familien und ältere Leute spazieren“, sagt sie.

Hinweistafeln und Bodenmarkierungen

Angesprochen auf das Problem sagt Verkehrsreferent und Stadtrat Josef Steinkellner (ÖVP) dazu: „Wir werden uns das gemeinsam mit Vertretern des Landes vor Ort anschauen, da es sich um eine Landesstraße handelt. Hinweistafeln oder dementsprechende Bodenmarkierungen könnten in einem ersten Schritt Abhilfe schaffen.“ Laut Steinkellner wäre ein Zebrastreifen auf dieser Straße aus jetziger Sicht wenig sinnvoll, aus finanziellen Gründen ist auch ein Gehweg eher unrealistisch.

Auch die Polizei hat sich bereits ein Bild von der Lage gemacht. „Überall dort, wo Kinder eine Straße queren müssen, ist es gefährlich. Das betrifft allerdings viele kleine Ortschaften im Bezirk Wolfsberg“, sagt Johann Schranzer vom Bezirkspolizeikommando Wolfsberg.

Der Straßenabschnitt zähle ohnehin zu jenen Stellen, die von der Polizei mit Radarmessgeräten in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Schranzer will sich aber um zusätzliche, zivile Kontrollen bemühen.

Auf dem Weg zur Schule lauern auch oft Gefahren Foto © APA/Bildagentur Zolles KG

Aufruf!

Schreiben Sie uns, wenn Ihnen besondere Gefahrenstellen auf dem Weg zur Schule im Bezirk Wolfsberg auffallen.
Alle Infos samt Fotos der Gefahrenstelle bitte per E-Mail an wolfsberg@kleinezeitung.at oder Sie geben uns die Fakten telefonisch unter der Nummer (0 43 52) 38 14 bekannt.
Wir werden im Regionalteil der Kleinen Zeitung in der nächsten Zeit über Missstände auf den Schulwegen im Bezirk – und hoffentlich auch deren Behebung – berichten.

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