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Tat.Ort JugendDie Landjugend des Bezirkes lässt Taten sprechen

Vier Landjugendgruppen aus dem Lavanttal haben sich im Rahmen des österreichweiten Projektes „Tat.Ort Jugend“ engagiert. Die Landjugend Eitweg erreichte den dritten Platz.

Die Landjugend Eitweg produzierte Nistkästen für heimische Singvögel © Landjugend
 

Diese Jugend setzt wahrlich Taten. Vier Landjugendgruppen aus dem Tal hatten im Rahmen des österreichweiten Projektes „Tat.Ort Jugend“ ein Ziel vor Augen: sich für ihre Gemeinde und die Bürger gemeinnützig zu engagieren.

Die Landjugend Lavamünd beispielsweise renovierte ein Wegkreuz am Weißenberg: das Goßkreuz. „Das Dach war komplett morsch. Wir haben den gesamten Dachstuhl erneuert und mit Schindeln bedeckt. Auch die dort angebrachte Tafel wurde neu gestaltet“, erzählt Mädelleiterin Andrea Walkam. Das Kreuz wird am 22. September um 15 Uhr eingeweiht.

Die Landjugend Lavamünd vor dem renovierten Goßkreuz Foto © Landjugend

Die Landjugend Kamp wiederum hat ein zwei mal drei Meter großes Häuschen für die Kinderfahrzeuge der Kamper Käferlein gebaut. „Wir haben alles selbst gemacht. An zwei Wochenenden war das Spielhaus aufgestellt“, sagt Obmann Philipp Klösch.

Das neue Spielhaus für die Kamper Käferlein Foto © Landjugend

Nistkästen gebaut

Ebenso mit Kindern hat sich die Landjugend Gräbern/Prebl rund um Markus Schleinzer beschäftigt. Im Rahmen des Volksschulfestes haben sie den Kleinsten längst vergessene Arbeitsvorgänge in der Landwirtschaft und die dazugehörigen, alten Werkzeuge und Geräte gezeigt.

Die Landjugend Gräbern/Prebl mit den Volksschülern Foto © Landjugend

Das Wohle der Singvögel lag der Landjugend Eitweg am Herzen. Das Ziel war die nachhaltige Wiederansiedelung beziehungsweise Stärkung des Singvogelbestandes in Eitweg. „Wir haben etwa 50 Nistkästen für das Gemeindegebiet und für private Gärten gebaut. Die Bürger konnten diese bestellen, es sind noch welche übrig“, erklärt Obmann Stefan Dohr. Es ist geplant, die Nistkästen zu beobachten und sofern diese bewohnt werden, neue zu produzieren. Für das Projekt erhielt die Landjugend den dritten Platz und darf am 24. November zum Bundesentscheid fahren.

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