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Asylwerberheim St. Stefan

So sieht die Bilanz nach 30 Tagen aus

Drei Autos von Betreuern wurden vor dem neuen Asylwerberheim in St. Stefan mutwillig zerkratzt. Für die Betreiber überwiegen aber dennoch positive Erlebnisse.

14 Jugendliche leben derzeit im Asylwerberheim in St. Stefan © Friedl
 

Mitte November sind die ersten Jugendlichen im Asylwerberheim in St. Stefan eingezogen. Mittlerweile haben dort 14 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eine neue Heimat gefunden. „Die Ankunft und die Eingewöhnungsphase der Jugendlichen liefen bis jetzt ruhig ab und sie konnten sich gut einleben, wofür wir sehr dankbar sind“, sagt Kathrin Partl von der Betreiberorganisation „B3 Netzwerk“.

Schockierend war hingegen ein Vorfall, der sich Ende November zugetragen hatte, aber erst jetzt bekannt wurde. Drei Autos von Betreuern wurden vorsätzlich mit einem spitzen Gegenstand vor dem Asylwerberheim zerkratzt. Hinweise auf den oder die Täter gibt es laut Polizei Wolfsberg zum jetzigen Zeitpunkt noch keine.

Positive Anrufe

„Wir möchten nicht näher darauf eingehen. Denn wir wollen nicht, dass dieser Vorfall all das Positive überschattet, das uns bis jetzt widerfahren ist. Wir bekommen nämlich auch positive Anrufe oder hören von Menschen, die etwas spenden wollen“, sagt Partl. Spenden könne man nämlich gut gebrauchen.

„Jede Geld- oder Sachspende ist viel wert, denn die Jugendlichen sind nur mit dem gekommen, was sie am Leib getragen haben. Und es ist auch nicht sicher, ob wir das Bekleidungsgeld vom Bund für heuer noch bekommen“, erklärt Partl. Vor allem Winterbekleidung, feste Schuhe, Sportschuhe, Sportbekleidung und -geräte seien gefragt.

Neben dem Deutschunterricht seitens der Volkshochschule werden auch viele sportliche Aktivitäten mit den Jugendlichen unternommen. „Dabei gab es schon positive Erlebnisse am Sportplatz im Ort, wo heimische Kinder mit den Jugendlichen gemeinsam Fußball spielten“, sagt Partl, die auch leise Pläne für die Zukunft in Richtung einer „Radwerkstatt“, wo dann auch Bürger ihr kaputtes Rad reparieren lassen können, anklingen lässt.

Um die Jugendlichen näher kennenzulernen, wird am 22. Dezember ab 14 Uhr zur Weihnachtszusammenkunft geladen. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von der Einrichtung zu machen.

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