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Lavanttaler Carnica-BieneImker im Lavanttal leisten weiter Widerstand

Imker im Tal leisten Widerstand und schöpfen Rechtsmittel gegen Zwangsvollzug aus. Sie berufen sich auf ihre „Lavanttaler Carnica-Biene“.

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© rupbilder
 

Nachdem bei der geplanten Novellierung zum Kärntner Bienenwirtschaftsgesetz letztlich ein Kompromiss mit den Lavanttaler Bienenzüchtern auf Landesebene gescheitert war, hat die Behörde Mitte des Vorjahres mit der strengen Vollziehung des gültigen Gesetzes begonnen, das besagt, dass in Kärnten nur die Haltung der Carnica-Biene erlaubt ist. Mischformen, wie die ertragreichere Züchtung, die im Tal verbreitet ist, sind verboten. Etliche Imker wurden überprüft, manche bekamen Verwaltungsstrafen beziehungsweise in der Folge sogar Vollstreckungsverfahren, auf die Carnica-Biene umzustellen.
Das sei natürlich bei jeder, der monatlich stattfindenden Bezirksversammlungen ein Thema, so der Obmann des Bezirksverbandes der Lavanttaler Nebenerwerbsimker, Pius Zarfl, selbst Herr über 100 Bienenvölker. Auch er hat eine Verwaltungsstrafe von 200 Euro bekommen. „Ich werde den Rechtsweg beschreiten und dagegen berufen, sollte ich eine Aufforderung bekommen, die Königinnen umzuweiseln“, so Zarfl.

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