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Wolfsberg

Der Wiedehopf ist im Lavanttal jetzt wieder heimisch geworden

Anlässlich des Internationalen Tages der Artenvielfalt freut man sich beim Naturschutzbund über die Rückkehr der Wiedehopfe im Tal. In den letzten Jahren wurden wieder fünf bis zehn Brutpaare registriert.

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wiedehopf
Der Wiedehopf ist unverkennbar © KK/Naturschutzbund-Stefan
 

Vor zwei Generationen war der Wiedehopf noch ein vertrauter Anblick, seine aufstellbare Federhaube machte ihn unverwechselbar. Mit dem Verlust der Weidewirtschaft ging auch der Bestand dieses schönen Vogels massiv zurück, da sich Felder und Weiden ohne Büsche und Bäume nicht als Bruthabitat eignen. Das Entfernen alter Obstbäume – der Wiedehopf ist ein Höhlenbrüter – verstärkte den Mangel an Nistgelegenheiten. Zudem benötigt der Vogel insektenreiche Flächen, um ausreichend Futter für seine Jungen zu finden.
Anlässlich des Internationalen Tages der Artenvielfalt, der am Freitag begangen wird, freut sich der Österreichische Naturschutzbund darüber, dass der Wiedehopf nun im Lavanttal wieder verstärkt anzutreffen ist. „Wir haben den Bestand seit 2009 erhoben und können sagen, dass es im Tal zwischen fünf und zehn Brutpaare gibt“, sagt der Vogelkundler Andreas Kleewein, der dieses Projekt für den Naturschutzbund in Kärnten betreut.

Bio-Kultur-Spaziergang

Führung. Bio Austria Kärnten und Andreas Kleewein laden am Samstag, 23. Mai, von 9 bis 12 Uhr zu einem Bio-Kultur-Spaziergang am Biohof Paulitsch in Rieding 42 in St. Stefan. Auf dem Programm stehen eine Vogelbeobachtungstour, Tipps zum Nistkastenbau und eine Verkostung der höfischen Produkte. Anmeldung bis Freitag unter (0463) 58 50-54 00 oder kaernten@bio-austria.at. Kosten: 5 Euro.


Das Lavanttal hat zudem den Vorteil, über zahlreiche Streuobstwiesen zu verfügen, die ein optimales Habitat für den Hopf darstellen. „Zwar steht der Wiedehopf nach wie vor auf der Roten Liste und wird als gefährdet eingestuft, aber trotzdem erreichen uns immer wieder Meldungen“, erklärt Kleewein. Der Vogelexperte ersucht Naturschützer weiterhin, Beobachtungen zu melden und unter der E-Mail-Adresse andreas-kleewein@gmx.net an ihn zu schicken.

Kommentare (2)

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tecmen15
0
2
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Es wird, es wird!

Langsam wird das Lavanttal wirklich wieder lebenswert, sowohl für Tier als auch für Mensch!

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lavant
0
4
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Super

kann mich erste jetzt wieder aufgrund dieses Fotos erinnern. Er war in den 50ziger Jahren oft in Schoßbach zu sehen. Mein Vater hat ihn mir immer gezeigt.

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