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Lavanttal

Teamplayer mit viel Weitblick

Igor Pucker (56), Direktor des Museums im Lavanthaus, über Heimat, Kultur und sein Team, welches ihm am Herzen liegt.

© KLZ/Schmerlaib
 

Sich Außenblicke verschaffen - das ist das Geheimrezept von Igor Pucker, Direktor des Museums im Lavanthaus. Bedeutet so viel wie: "Ich stelle mich bewusst aus einer Sache heraus, um sie neu betrachten zu können. Das geschieht mit allen meinen kulturellen Projekten." Und davon gibt es viele, schließlich hat Pucker schon zahlreiche Ausstellungen initiiert - nicht zuletzt die aktuelle "Lagerstadt Wolfsberg", die heute für das Besucherpublikum im Museum im Lavanthaus und in der Stadtgalerie öffnet.

"Das würde aber nicht so gut funktionieren, hätte ich nicht ein tolles Team hinter mir. Es ist keine Sololeistung", sagt Pucker, der hauptberuflich im Amt der Kärntner Landesregierung im Bereich Verwaltungsinnovation und Personalentwicklung tätig ist. Sein Herz schlägt aber für seine Kulturprojekte, die ihren Anfang im Stiftsmuseum St. Paul nahmen. Über zehn Jahre war er Leiter des Museums und federführend für viele Landesausstellungen. Ebenso lange hat er die erfolgreichen Ausstellungen auf Schloss Wolfsberg geleitet. Als Beispiele seien hier "Bamberg" oder "Maria Schell" angeführt. Dem nicht genug: Die Konzeptentwicklung des Lavantinum-Projektes in St. Andrä stammt ebenso von ihm - wie auch jene für das Museum im Lavanthaus.

Viel Recherchearbeit

Mit seinem Team entwickelt der gebürtige St. Gertrauder auch immer neue Sonderausstellungen. Woher aber stammen die Ideen dazu? "Zum Teil aus der Recherche und von Menschen, die mir etwas erzählen. Ich konnte bei meiner Arbeit in St. Paul auch ein großes Netzwerk aufbauen", sagt der 56-Jährige. An der aktuellen Ausstellung wird schon seit der Eröffnung des Museums im Lavanthaus - also über drei Jahre lang - gearbeitet. Sehr intensiv waren die letzten Tage: "Es gab fast kein Wochenende und keinen Feiertag - weder für mich, noch für mein Team", sagt Pucker, der in seiner Heimat, dem Lavanttal, viel Potenzial sieht. "Allein das Flaggschiff St. Paul spricht für sich und dann ist da natürlich Christine Lavant", sagt der Lavanttaler, der in St. Kanzian lebt, "derzeit aber nur zum Schlafen" hinfährt. Wenn Freizeit bleibt, widmet er diese seiner Familie: Frau Barbara und den Kindern Paula-Marie, Julius und Max.

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