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Gemeinderatswahl

Fink-Inzko: "Ich bin als Politikerin nicht begabt"

Bernarda Fink-Inzko, Mezzosopranistin von Weltrang, kandidiert für die slowenische Wahlgemeinschaft/Volilna skupnost in Feistritz im Rosental bei der Gemeinderatswahl am 1. März.

Bernarda Fink-Inzko will Gemeinderätin im Rosental werden © Stefan Reichmann
 

Weshalb kandidiert eine bekannte Sängerin bei der Gemeinderatswahl in Feistritz im Rosental?

BERNARDA FINK-INZKO: Ich bin seit Kurzem wirklich in Suetschach in unserem neuen Haus ansässig und habe das Bedürfnis, auch etwas beizutragen. Ich bin zwar nicht hier geboren, werde aber wahrscheinlich hier sterben. Es ist meine Wahlheimat und mir ist nicht egal, was mit ihr passiert.

Verstehen Sie sich jetzt als Politikerin?

FINK-INZKO: Ich bin unbegabt als Politikerin. Aber unsere Wahlgemeinschaft ist nicht parteipolitisch oder ideologisch definiert. Mir gefallen ihre Inhalte.

Sie sind in Argentinien geboren, als Kind slowenischer Eltern, sind Sie nunmehr Österreicherin?

FINK-INZKO: Ich habe jetzt den slowenischen Pass und will ihn auch behalten, weil mich unsere Familiengeschichte sehr geprägt hat. Mit einem EU-Pass hat man heute null Probleme.

Die Zweisprachigkeit im Rosental ist Ihr zentrales Anliegen?

FINK-INZKO: Natürlich, die Zweisprachigkeit ist Kulturerbe und wichtiger Bestandteil der Bevölkerung. Es schmerzt mich, dass Suetschach keine zweisprachige Ortstafel hat und ich hoffe, dass es soweit kommt.

Sie sind nur an siebenter Stelle gereiht, werden also am 1. März eher nicht zur Gemeinderätin gewählt. Bleibt ihr Auftritt in der Politik bloß ein Strohfeuer?

FINK-INZKO: Nein, ich werde der Wahlgemeinschaft jedenfalls verbunden bleiben, nicht nur vor der Wahl. Bei den Sitzungen war ich jedes Mal dabei, nur Konzerte absagen, das kann ich nicht, die sind in Stein gemeißelt.

INTERVIEW: UWE SOMMERSGUTER

Kommentare (5)

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pqo8ddzd0wcnuoeqoj3gekuxgdcdbsm9
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Als Politikerin nicht begabt -

das macht doch nichts ! In Österreich geht es doch allen Politikern so !

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georgXV
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wenn man als Politiker NICHT begabt ist, dann sollte man es besser bleiben lassen und gar NICHT erst antreten bzw. sollte zurücktreten !!!

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kaernten20
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Liebe Frau Inzko-Fink

Bitte besuchen sie die Greulstätten der Slowenischen Tito Partisanen in Tüchern
(Slowenisches Konzentrationslager) und die Huda Jama (Grotte des Grauens)
Dann werden sie anders reden über Slowenien und die Sprache als Kulturerbe. Die Kärntner Bevölkerung kann auf beides verzichten.

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kaernten20
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Die Zweisprachigkeit ist wirklich kein Kulturerbe

sondern von tausend Slowenern hochgehaltener Irrsinn, den dumme Politiker in Kärnten und Wien
fördern ohne zu wissen was sie tun.

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Momi60
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Aber vielleicht könnte man doch bei der Bekanntheit des Namens etwas in Slowenien für die "Alt Österreicher" tun, die da ganz arm sind und voll den Aggression ausgesetzt sind! Da werden Kinder beschimpft im Gottscheerland, Gedenkstätten beschädigt und so fort. Bitte - (nicht nur)in der Kl. Zei tung heute nachlesen! Wer hilft denen? Ist Völkerverständigung nur für Andere wichtig???
Und das in Slowenien, nähe Laibach!!!

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