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Offener Brief an Kardinal Schönborn Ära Bischof Schwarz: "Dieses Vorgehen überschreitet das Maß des Erträglichen"

Gabriel Stabentheiner, Organisationsreferent der Kirchenbeitragsstellen in Kärnten, hat einen offenen Brief an Kardinal Christoph Schönborn verfasst. In diesem fordert er Worte der Entschuldigung sowie notwendige Konsequenzen.

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Gabriel Stabentheiner hat einen offenen Brief verfasst © KLZ/Weichselbraun, Fritz-Press
 

Der Wirbel um die Katholische Kirche nimmt kein Ende. Jetzt meldet sich auch Organisationsreferent der Kirchenbeitragsstellen in Kärnten, Gabriel Stabentheiner, zu Wort und hat diesen offenen Brief an Kardinal Christoph Schönborn verfasst.

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joschi41
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System Kirche

Stabentheiners Vorstoß zielt auf die Verantwortlichkeit des Vorsitzenden der Bischofskonferenz, aber auch auch auf die beiden Herren Erzbischöfe der Kirchenprovinz Salzburg. Alle drei sind durch die Klagenfurter Vorkommnisse in die Schusslinie geraten. Rechtfertigen wird sich vermutlich keiner - eher wird wohl geschwiegen werden.

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Stabentheiner
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Es gab auch genügend Berichte in den Medien

Zu meinen ersten Kommentar ist noch zu sagen, dass es immer wieder kritische Berichte in den Medien gab. Es ist einfach nicht wahr, dass es in der Vergangenheit nie etwas dazu gegeben hat.

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gerbur
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Einsame Spitze!

Die Verschlagenheit dieses Kardinals und die Verlogenheit des Klerus im Allgemeinen wird allerdings der Masse der Lemminge nicht davon abhalten weiter in die Kirchen zu gehen um sich die Sonntagspredigten anzuhören. Ab Montag wird dann wieder ungeniert gelebt.

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alsoalso
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Beulen....

…...brechen auf, da hilft nur mehr eine Operation. Salben kommen zu spät.

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pink69
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unfassbar

...allerdings muß ich Sie auch fragen, warum Sie solange zugewartet haben, hier endlich die im wahrsten Sinne des Wortes "Sauereien" zu zugeben ? oder andere die davon gewusst haben? Kein Wort, nichts. Erst dann, wann die Öffentlich informiert wird kommen Leute wie Sie mit Wahrheiten and die Öffentlichkeit. Auch nicht sehr elegant Herr Stabentheiner oder ? Die katholische Kirche ist mittlerweile bei solchen Vorkommnissen völlig überfordert und der "Meister" des Schweigens, verdecken und unter den Teppich kehren... Kein Wunder das sich immer mehr Menschen abwenden. Es ist auch eine "Sauerei" das mit unseren Kirchenbeiträgen das frivole Treiben eines Bischofs finanziert werden...einfach zum speiben so was !

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Stabentheiner
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Wir haben nicht nichts getan

Aufgrund solcher Postings muss ich einiges klarstellen.

Es gab unzählige Versuche Bischof Schwarz in eine verträgliche Spur zu bringen. In Vieraugengesprächen, in Gremien und auch bei den kirchenrechtlich zuständigen Instanzen. Ich habe das auch in meinem offenen Brief angesprochen.

Wie gesagt ohne Gehör und Einlenkung. Da trifft man ständig auf Leute, die sich nicht vorstellen können, dass der Bischof diese Seiten auch hat. Im persönlichen Kontakt war Alois Schwarz ja gut, sympathisch und gewinnend.
Dann gibt es diejenigen die ständig beschwichtigt haben und gemeint haben, man müsse das Amt schützen. Dieser Zwiespalt geht bis hinein in meine eigene Verwandtschaft.

Dann kommt noch der Faktor Angst hinzu unter welche viele - besonders in der Kirche - leiden. Angst um die Existenz etc. etc.

Ich bitte alle Kommentatoren dies ein wenig zu bedenken, bevor sie jemanden, der bereits 2008 öffentlich gesagt hat, dass er aus psychohygienischen Gründen auf die Nähe dieses Bischofs keinen Wert legt.

Mit lieben Grüßen
Gabriel Stabentheiner

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joschi41
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Volles Verständnis

Niemand möchte sich in die Situation der Kirchenmitarbeiter versetzt sehen. Einerseits galt es sich dem Dienstherrn gegenüber loyal zu verhalten, nichts Negatives nach außen zu tragen, dem stand die Gewissenspflicht gegenüber grobe Schäden vom Wirtschaftsgut abzuwenden und Fehler in der Mitarbeiterführung aufzuzeigen und zwar so, dass sie den Weg in die Öffentlichkeit finden, und nicht nur in den Kanzleien der kirchlichen Obrigkeiten schubladisiert werden (Falter, News, Profil?).

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Diesen eindrucksvollen

Worten ist nichts mehr hinzuzufügen. Die Diözese Gurk brennt lichterloh und die Feuerwehr ist weit und breit nicht in Sicht. Im Gegenteil - noch wird in Wien und Rom so getan, als wäre da gar kein Feuer ausgebrochen. So leid es mir auch menschlich tut (ich konnte manchmal mit ihm bei Veranstaltungen einige Worte wechseln), aber Bischof Schwarz sollte sich noch vor den Weihnachtsfeiertagen aus seinem Bischofsamt zurückziehen. Aussitzen geht nicht mehr. Der Schaden ist einfach zu groß. Menschlich eine Tragödie, aber die Dinge sind eben passiert und verlangen nach Konsequenzen.

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Kommentare 26-33 von 33