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Kärnten internPersonelles im Landesdienst sorgt für Überraschungen

Im Landesdienst wird am Dienstag eine neue Frauenbeauftragte installiert. Veränderungen zeichnen sich auch in der Kulturabteilung ab.

Personelle Entscheidungen und Pläne in der Landesregierung sorgen für Gesprächsstoff
Personelle Entscheidungen und Pläne in der Landesregierung sorgen für Gesprächsstoff © KLZ/Markus Traussnig
 

Kärnten erhält eine neue Frauen- und Gleichbehandlungsbeauftragte des Landes. In der ersten Sitzung der Landesregierung nach der Sommerpause am Dienstag erfolgt die Neubestellung. Die zuständige Landesrätin Sara Schaar (SPÖ) setzt Martina Gabriel auf diesen Posten. Schaar hätte allerdings auch den ausgelaufenen Fünf-Jahres-Vertrag von Michaela Slamanig verlängern können. Wollte sie nicht. Stattdessen gab es eine interne Stellenausschreibung im Landesdienst. Unter den sechs Bewerberinnen, darunter auch Slamanig, ging Gabriel als Siegerin hervor. Sie arbeitete bereits in der Ära von Landesfrauenbeauftragter Helga Grafschafter in dieser Abteilung, engagierte sich für den regionalen Aktionsplan Frauen. Zuletzt war die Kunsthistorikerin, Ehefrau von Kabeg-Chef Arnold Gabriel, im Museum Moderne Kunst Kärnten als Ausstellungsmanagerin tätig. „Es soll eine Neuorientierung im Frauenreferat geben. Es soll bedürfnisorientierter und näher bei den Frauen draußen gewirkt werden“, begründet Andreas Krassnitzer als Bürochef von Landesrätin Schaar die Neuausschreibung samt Ideenwettbewerb. Parteipolitische Hintergründe weist er zurück: „Das Parteibuch spielt bei so einer Entscheidung überhaupt keine Rolle. Der Entscheidungsprozess war sauber und fair.“ Die Letztentscheidung habe Schaar selbst getroffen.

Start mit Begleittönen

Als Slamanig im September 2013 bestellt wurde, sorgte das für Aufregung. Denn Landeshauptmannvize Beate Prettner (SPÖ), damals Frauenreferentin, holte die promovierte Sozialpädagogin Slamanig als Externe per Dringlichkeitsparagrafen ohne Objektivierung (von der Volkshochschule Kärnten) und mit Sondervertrag in den Landesdienst. Die Objektivierung musste per Gesetz binnen sechs Monaten nachgeholt werden. Slamanig orientiere sich jetzt im Landesdienst neu, so Krassnitzer.

Neues in der Kulturabteilung

Veränderungen stehen auch in der jetzt wieder eigenständig geführten Kulturabteilung des Landes mit 34 Mitarbeitern an, deren interimistischer Leiter Igor Pucker ist. Im Landesdienst wird kolportiert, dass es wieder eine eigene Unterabteilung Volkskultur geben soll, so wie zu Zeiten von Horst Moser. Der Jurist Friedrich Schwarz, bis jetzt an der Bezirkshauptmannschaft Villach tätig, soll Unterabteilungsleiter werden; also nicht Klaus Tschaitschmann, der die Agenden seit der Pensionierung Mosers innehatte. Laut Pucker ist man „mittendrin, die Gebiete in der Abteilung zu ordnen.“ Ob die Organisationseinheit Volkskultur zur Unterabteilung werde, könne er derzeit nicht beantworten. Schwarz, er ist zweiter Vize im Arbeitersängerbund, sei auf einer bestehenden Planstelle dienstzugeteilt.

Kommentare (3)

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walterkaernten
4
22
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landesverwaltung

Frage an die verantwortlichen:

Wann wird endlich einmal was eingespart ?

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krase100
4
3
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Oha..

da fühlt sich ein Spesenritter auf den Schlips getreten ;-)

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fans61
19
4
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dann ist schon viel geholfen.

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