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Gesundheitspolitik130 Posten mehr in der Pflege

Die Landesregierung hat heute ein umfangreiches Pflegepaket beschlossen. Es sieht höhere Gehälter vor und eine akademische Ausbildung

Lange mussten die Pflegekräfte demonstrieren, jetzt haben sie der geforderten Gehaltserhöhungen bekommen
Lange mussten die Pflegekräfte demonstrieren, jetzt haben sie der geforderten Gehaltserhöhungen bekommen © KK/ÖGB
 

"Der 25. Juli ist ein hervorragender Tag für die Pflege in unserem Land“ betonte Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) nach der gestrigen Regierungssitzung. Der Grund: Die Regierung hat ein umfassendes Pflegepaket beschlossen, das sich aus drei Herzstücken zusammensetzt. Durch die Novellierung der Heimverordnung wird das Pflegepersonal in den Kärntner Heimen um 130 Mitarbeiter aufgestockt, der Pflegschlüssel auf 2,4 gesenkt. Zudem gibt es in jedem heim künftig eine Animationskraft. Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ): „Die therapeutische Wirkung von Animation ist wissenschaftliche nachgewiesen.“

Kommentare (1)
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Dass die Lehrkräfte der Pflegeschulen befürchten, dass das bewährte Ausbildungssystem „aus dem Gleichgewicht“ gerät, ist ein BLÖDSINN !!.

Also ich und vieler meiner Kollegen haben in Kärnten bei der Krankenpflegeschule in den medizinischen Fächern unterrichtet und wir sind uns einig: Die Schüller kommen mit dem geforderten Niveau NICHT MEHR MIT, aus diesem Grund hätte man schon längst eine Matura vorrausetzen müssen!
Ob das mit den „Pflegeassistenten“ gut geht, wird sich zeigen, allerdings sage ich gleich: man wird ein angemessen Gehalt zahlen müssen, damit man junge Leute dafür begeistern kann!