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Letzte Zigarette

Wie unsere Leser mit dem Rauchen aufgehört haben

Die letzte Zigarette: Sehr viele Leser haben uns geschrieben, wie und wann sie aufgehört haben zu rauchen. Für viele war es ein harter Kampf, doch alle sind froh, dass sie den letzten Zug getan haben.

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Anita Wulz, Althofen 

Rauchen, nein danke – ein Neubeginn? Ja, ein Neubeginn – und wohl auch ein neues Selbstwertgefühl. Ich komme aus einer Raucherfamilie, Vater und Mutter waren starke Raucher. Auf dem Land aufgewachsen, besuchte ich nach der Hauptschule die Handelsschule in Klagenfurt. Ich war 15 Jahre alt. Um 6 Uhr morgens fuhr der Zug und es war gerade in der ersten Zeit ein unbeschreibliches Gefühl. Selbstständig, fast schon erwachsen und unabhängig unterwegs zu sein und natürlich gehörte das Rauchen dazu. Mit der Zigarette war man schon fast eine Dame. Bis zu meinem 35. Lebensjahr war ich eine sehr starke Raucherin, obwohl ich inzwischen Mutter von 3 Kindern geworden war. Rauchen im Haus war selbstverständlich und Besuche bei Freunden die in ihren Wohnungen nicht rauchten ganz selten, weil wir uns einfach nicht wohlfühlten – wir fühlten uns eingeschränkt. Im Sommer 1992 besuchte ich meine Freundin (auch eine starke Raucherin) mehrmals und nach dem dritten Besuch fragte sie mich, ob ich nichts bemerke. Ich verneinte, weil mir nichts aufgefallen war.
Darauf sagte sie: „Ich habe aufgehört zu rauchen mit Hilfe von Akupunktur.“
Ich dachte mir – eigentlich geht es mir beim Rauchen gar nicht mehr gut – ich hatte zwischenzeitlich starke Hustenanfälle. Vor allem dann, wenn wir am Abend länger weg waren und der Zigarettenkonsum in die Höhe schnellte. Oftmals gab es keine ordentliche Entlüftung in den Lokalen und nicht nur einmal mussten wir nach Hause gehen, weil ich ununterbrochen hustete. Ich war auch sehr blass und bei einer Körpergröße von 165 cm und einem Gewicht von 54 kg hatte ich trotzdem wenig Kondition.
Es war September und ich sagte zu mir selbst: Am 31.12.1993 höre ich auf zu rauchen und ich wiederholte diesen Satz fast jeden Tag.
Ich höre mit 31.12.1993 zum Rauchen auf.
Schließlich war es soweit – es war Silvester, 5 Minuten vor 12 Uhr.
Ich steckte mir eine Zigarette an und ich genoss diese sehr, da rief mich meine Mutter an und ich weiß noch, wie ich mir dachte, nicht einmal die letzte Zigarette kann ich in Ruhe genießen.
Ich habe es geschafft – ich rauche bis heute nicht mehr und ich muss sagen, es geht mir sehr gut.
Ich bin sehr gesund, habe keine Hustenanfälle mehr, gute Kondition und fühle mich rundum wohl.
Und ich bin stolz, heute noch stolz darauf, dass es mir aus eigener Kraft gelungen ist.
Übrigens, meine Freundin raucht heute noch.

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Danke für Ihr Verständnis.

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40 Stück pro Tag!

Ein eintägiger Kurs ohne Schreckensbilder, vor gut zehn Jahren um 360 Euro - und ich war Nichtraucher. Ohne Nachwirkungen. Fragen Sie nicht, wie das ging.
Heute bin ich der glücklichste Mensch, verdamme aber das Rauchen nicht, denn es war Genuss und Gemütlichkeit! Wer nie geraucht, kann nicht mitreden. Also verdammen Sie mir die Raucher nicht! Auch wenn ich denen rate, es mir gleichzutun! Man fühlt sich wesentlich besser, hat Freude am Sex und ist unternehmungsfreudiger....! Viel Erfolg!

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PETERLE47
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@sprachlos

Da hilft gar keine Methode nur das Hirn kann nein sagen !! Trotzdem viel Glück bei Ihren Versuchen !!

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PETERLE47
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Jetzt sind 2 Jahre

Habe ca 55 Jahre geraucht und von heute auf morgen aufgehört. Ich hoffe ich halte durch bis zu meinen Ende ohne Lungenkrebs !! Bin 68Jahre alt

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Man kann Ihnen allen nur gratulieren!

Erst einmal danke für die Tipps. Ich selbst habe es versucht mit Akkupunktur, E-Zigaretten, Pflastern, Pillen usw. - alles war umsonst. Mehr als ein Vierteljahr habe ich nicht durchgehalten. Ich rauche ca. 14 Zig./Tag, und zwar nur im Freien, d.h. Balkon, Parkbank usw.
Würde so gern damit aufhören. Ich glaube, mir bleibt nur noch die Hypnose. Werde das demnächst in Angriff nehmen.

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Siehe meinen Kommentar!

Ich war auch der Meinung, dass ich das Aufhören nie schaffe! Probieren Sie es, geben Sie dem "Männchen" in Ihrem Körper Gestalt und sagen Sie diesem "Unhold", dass Sie stärker sind als es, das immer wieder sagt: "Rauch' eine!"

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