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Velden, Schiefling

200 Frauen demonstrierten gegen Großquartier in St. Egyden

200 Frauen protestierten Montagabend gegen das geplante Großquartier für bis zu 150 Flüchtlinge in St. Egyden. Ende Jänner soll über die Flüchtlingsunterbringung entschieden werden.

Im strömenden Regen demonstrierten die Frauen des Ortes © Hermann Sobe
 

Die Frauen aus St. Egyden befürchten das Schlimmste. "Wir wollen kein zweites Asylwerberheim", forderten sie Montagabend bei einer Demonstration im Veldener Ort. Rund 200 Frauen trafen sich dazu am Vorplatz des Feuerwehrhauses und wichen dann aufgrund des starken Regens in die örtliche Mehrzweckhalle aus.

"Es kann nicht sein, dass auf 400 Bewohner im Zentrum von St. Egyden 250 Flüchtlinge kommen." 

Hendrikus van den Broek

Der Tenor unter den Frauen lautete: "Bitte helft uns!" Auch der Obmann des örtlichen Sportvereins Hendrikus van den Broek wohnte der Protestaktion bei. „ Es geht nicht gegen die Flüchtlinge, sondern gegen die Asylpolitik. Es kann nicht sein, dass auf 400 Bewohner im Zentrum von St. Egyden 250 Flüchtlinge kommen. Wir haben bereits 65 Flüchtlinge mit Hilfe der Bevölkerung integriert und haben damit schon eine Lösung gefunden. Uns jetzt nochmals 150 Flüchtlinge aufs Auge zu drücken  - das geht nicht", schildert er die Ängste im Ort.

Gesprächstermin mit Konrad

Die Entscheidung über das von der Bundesregierung geplante Großquartier in St. Egyden - der Ort ist in die Gemeinden Schiefling und Velden aufgeteilt - soll nach einem Gesprächstermin mit Flüchtlingskoordinator Christian Konrad am 26. Jänner fallen. Derzeit leben in St. Egyden 64 Asylwerber in einem Landesquartier.

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