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Klagenfurt

Vier-Mäderl-Haus im Blogger-Style

Die Klagenfurterin Verena Enzenhofer erobert mit ihrem Blog "Mamawahnsinn hoch drei" die Herzen im Internet. Sie schildert lustige Episoden aus dem Familienalltag - der schön und herausfordernd ist.

Verena Enzenhofer bloggt über ihre Mutterfreuden
Verena Enzenhofer bloggt über ihre Mutterfreuden © KLZ/Helmuth Weichselbraun
 

Eine energiegeladenen, modebewusste, berufstätige Mutter, drei Töchter im Alter zwischen einem und fünf Jahren, unzählige Geschichten aus dem Leben: Das sind die Zutaten für die Internetseite Mamawahnsinn hoch drei. Darin gewährt die 37-jährige Klagenfurterin Verena Enzenhofer mit flotten Texten und süßen Bildern Einblick in ihren Alltag – und hat sich damit binnen weniger Monate eine ansehnliche Fangemeinde aufgebaut. Rund 15.000 Zugriffe verzeichnet ihr Blog jeden Monat, auf Facebook hat er 2000 Fans und auf Instagram folgen der energiegeladenen Mama knapp1500 Nutzer – Tendenz steigend. „Ich hatte die Idee an einem Sonntag im März und hab mit einer Freundin darüber geredet. Am darauffolgenden Freitag war der Blog online“, beschreibt Enzenhofer den schnellen Weg vom Grundgedanken zur Umsetzung.

Schreiben aus Leidenschaft

Während sie mit dem technischen Aspekts des Bloggens vorher nichts am Hut hatte, war das Schreiben schon immer eine Leidenschaft der Klagenfurterin, die neben ihrem Kommunikationswissenschafts-Studium als freie Journalistin gearbeitet hat. Nach dem Abschluss schlug sie einen anderen Weg ein und arbeitet mittlerweile seit einigen Jahren im Marketing einer Bank.

Das Schreiben geht Enzenhofer einfach von der Hand. „Ich versuche, alle Beiträge innerhalb einer halben Stunde fertig zu haben.“ Die Themenfindung fällt ihr dabei nicht schwer, passieren doch mit ihren drei Mädchen, deren Namen sie bewusst nicht nennt, um zumindest ein wenig Anonymität im weltweiten Netz zu wahren, täglich genug Dinge.

Enzenhofers beliebtester Blog-Beitrag dreht sich allerdings nicht um eine lustige Begebenheit aus dem Alltag, sondern um Familienplanung. Ihr Beitrag darüber, was sie tun würde, wenn sie ein viertes Kind bekäme, hat die Zugriffszahlen nach oben schnellen lassen. Völlig unrealistisch ist das Thema nicht, war doch auch Kind Nummer eine drei eine kleine Überraschung: „Wir hatten alles für zwei Kinder konzipiert. Deshalb wollten wir beim Dritten nicht einmal das Geschlecht vorab wissen: Da sollte gleich das ganze Kind eine Überraschung sein", lacht die erfolgreiche Mama.

Ohne Unterstützung geht nichts

Den Alltag zwischen Kindern und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist natürlich   nicht immer einfach. Ihr Mann, Ex-Eishockey-Torwart Hannes, ist ihr dabei eine große Hilfe: „Ohne ihn würde das alles nicht gehen. Auch meine Eltern und die Schwiegermutter helfen fleißig mit.“ Das geht am Abend los, wenn sie gemeinsam mit den Kindern die Kleidung für den nächsten Tag aussucht, an dem der Wecker um 5.30 Uhr läutet. Während sie sich für den Tag fertig macht, bereitet ihr Mann das Frühstück vor. Er ist es auch, der die Kinder zum Kindergarten bzw zur Tagesmutter bringt: "Ohne ihn würde gar nichts gehen." Betreuung und Co werden eine Woche im Voraus durchgeplant, die Freizeit wird zu fünft verbracht. Wie erst kürzlich, als die Familie gemeinsam in Dublin war.

Besonders bewundert Enzenhofer deshalb Alleinerzieherinnen, die ihren Alltag ohne so viel Unterstützung meistern müssen. Sie selbst fühlte sich beim ersten Kind noch überfordert, alles war neu. Mittlerweile schöpft sie ihre Kraft und Energie aus der Familie: "Meine drei Lieblinge geben mir Energie - wenn sie lachen, wenn sie mich umarmen, wenn sie etwas entdecken, etwas lernen. Sie machen mich komplett."

Große Pläne

Der nächste große Plan für die Zukunft steht bereits: Die energiegeladene Dreifach-Mama will einen Roman schreiben - natürlich inspiriert von ihren Erfahrungen als berufstätige Mutter.

 

TANJA HASER

 

 

Kommentare (2)

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büffel
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Fesche Mami

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Musicjunkie
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2
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Warum in der heutigen Zeit so viele auf ihre eigene Privatsphäre so wenig Wert legen,versteh ich einfach nicht.

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