Groß angekündigt wurde der Neubau des städtischen Seniorenheims Hülgerthpark vor zwei Jahren. Seither stagniert das Projekt – im Gegensatz zu den Kosten: Erst im vergangenen Sommer wurde für Planungs- und Ausschreibungsarbeiten ein Mehraufwand in der Höhe von 1,1 Millionen Euro beschlossen.
Das weckt Erinnerungen an das ursprünglich geplante Vitalbad nahe Minimundus. Auch hier floss eine Million Euro in die Projektentwicklung, ehe man sich im Dezember für einen neuen Standort entschied. Es bleibt zu hoffen, dass die bisher
investierte Summe in den Hülgerthpark nicht ebenso im Sande versickert.
Im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit Steuergeld darf es zu keinen weiteren Verzögerungen bei der Planung und Umsetzung kommen. Das sind die Verantwortlichen vor allem den Senioren schuldig, die auch über viele Jahre hinweg Steuern zahlten und allzu oft in Vergessenheit geraten.