Klagenfurter BahnhofstraßeBegegnungszone lässt weiter auf sich warten

In die Diskussion rund um eine Begegnungszone in der Bahnhofstraße kehrte Stillstand ein.

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Bahnhofstraße Klagenfurt
Bahnhofstraße Klagenfurt © Markus Traussnig
 

Vor Kurzem wurde die Villacher Postgasse zur Begegnungszone. Das wirft die Frage auf, was eigentlich aus der Diskussion um eine mögliche Begegnungszone in der Klagenfurter Bahnhofstraße geworden ist. 2020 unternahm Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten) in seiner damaligen Funktion als FPÖ-Verkehrsreferent einen Vorstoß, diese zu errichten. Anschließend fand ein Treffen im Rathaus statt. Dabei einigte man sich, dass die Firma „Traffics“ eingebunden wird. Seither ist es rund um das Thema ruhig geworden. „Ich habe die Befürchtung, dass es nach der Gemeinderatswahl und meiner Abgabe des Verkehrsreferats liegen geblieben ist“, sagt Bürgermeister Scheider.

Verkehrsreferentin Sandra Wassermann (FPÖ) fordert die Stadtplanung dazu auf, eine Bürgerbeteiligung durchzuführen. Erst danach könne mit der Entwicklung eines Verkehrskonzepts begonnen werden. Stadtplanungsreferentin Corinna Smrecnik (SPÖ) wiederum sieht die Zuständigkeit im Verantwortungsbereich des Verkehrsreferats, da Begegnungszonen in der STVO geregelt sind. Infrastrukturreferent Max Habenicht (ÖVP) steht einer Begegnungszone kritisch gegenüber. „Nur absperren ist zu wenig. Man muss einen Mehrwert schaffen“, sagt er.

Kommentare (4)
Lepus52
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Klagenfurt und Gestaltung sind ein Widerspruch!

In Klagenfurt versteht man unter Gestaltung, Projekte zu verhindern. Hätte Mathiaschitz & Co. nicht Kastner & Öhler verhindert, würde der untere Teil der Bahnhofstraße ganz anders leben. Die Kaufmannschaft versucht alles zu blockieren und glaubt sich damit Konkurrenz fernhalten zu können. Klagenfurt wird immer unattraktiver. Ohne Bürgermeister Scheucher gäbe es auch keine City-Arkaden und dieser Stadtteil wäre auch eine Ruine oder maximal ein Parkplatz.

Chris5671
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Verhinderung und Blockade

Bezüglich Verhinderungsmaßnahmen und Blockade sei vor allem der auch in diesem Artikel genannte Stadtrat Habenicht genannt, der immer wieder die Kastner und Öhler-Verhinderung verteidigt und meint, jegliche Nichtansiedelung in der Stadt sei ein Erfolg. Von einer freien Marktwirtschaft hält der WK und ÖVP Funktionär offensichtlich wenig. Vielleicht wäre es einmal vorteilhaft, selbst Vorschläge zu bringen und nicht immer nur dagegen zu sein, Herr Habenicht. Klagenfurt hat sich solche Politiker, die keinerlei Zukunftsvision haben, nicht verdient!

pianofisch
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Eh klar

Das typische Schicksal eines Klagenfurter Projektes: Viel Wind - null Output.

Angelika1953
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und mit der Postgasse in Villach

hat man auch gleich ein Beispiel wie man es nicht machen sollte und wie man EUR 300.000,- ohne jeden Mehrwert für ein Provisorium verpulvert. Wobei die EUR 300.000 ein Wahnsinn sind, wenn man sich die Postgasse ansieht. Also es sollte schon vor allem auch optisch eine Aufwertung der Bahnhofstrasse werden, wenn man eine Begegnungszone macht.